WAS UNS AN EUCH STÖRT

Servus Südkurve,

wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, spitzt sich die Situation zwischen aktiven Fans und DFB bundesweit gerade ziemlich zu. Aber nicht nur die aktiven Fans stören sich an Halbzeitshows z.B. beim Pokalfinale, Montagsspielen, Auslands-Vermarktung z.B. mit einer chinesischen Auswahlmannschaft in der Regionalliga Südwest oder Sportgerichtsbarkeit als privater Paralleljustiz. Bei den ersten Spielen dieser Saison in den unteren Ligen gab es vielerorts Protestaktionen, Spruchbänder und Gesänge gegen den DFB. Auch der Widerhall in den Medien zeigt, dass das Thema eine breite Masse interessiert. Selbst die Herren in der DFB-Zentrale sind nun aufgewacht und kündigen eine 180 Grad-Wende an. Nachdem die Töne in den letzten Jahren aber in eine ganz andere Richtung gingen, nehmen wir diese Worte mit einer gehörigen Portion Skepsis auf. Sind sie ehrlich gemeint oder ein geschicktes Manöver angesichts aufziehender Protestwolken?

Wir haben mit unserem Heimspiel gegen Leverkusen das erste Spiel der neuen Bundesligasaison in unserem Stadion und wollen bei dieser Gelegenheit ein Zeichen setzen und unsere Meinung deutlich zum Ausdruck bringen. Es geht bei unserer Kritik nicht darum, das Rad komplett zurückzudrehen und gegen jede Form von Kommerzialisierung und Professionalisierung zu sein. Jedem von uns ist klar, dass es diese Erscheinungen braucht für den Fußball, wie wir ihn kennen und lieben. Es sollte klar sein, dass die Fans im Stadion die Basis sind und nicht Facebook-Follower in Asien. Nicht nur wir haben den Eindruck, dass das in letzter Zeit bei einigen Entscheidungsträgern z.B. beim DFB in Vergessenheit gerät.

Wir haben im folgenden fünf Punkte zusammengefasst, die uns derzeit beim DFB besonders stören:

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Neues von unseren Freunden

ULTRAMARINES BORDEAUX:


Es ist eine altbekannte Weisheit, dass in vielen Ultrasgruppen die Sommerpause mehr aus Sommer als aus Pause besteht. Und so stand am Samstag, den 10. Juni die lang ersehnte Feier zu 30 Jahre Ultramarines Bordeaux auf dem Plan. Natürlich machte sich auch von uns eine Abordnung auf den Weg Richtung französische Atlantikküste, um dieser Party beizuwohnen.
In Bordeaux angekommen begaben wir uns zum Treffpunkt der Bordelais unweit des alten Stadions Parc Lescure. Von dort aus liefen dann alle zusammen im Corteo mit Pyro und Gesängen die letzten Meter bis zum Stadion, denn der Hauptteil der Feierlichkeiten sollte im Stadionumlauf des Parc Lescure stattfinden. Weiterlesen

Stellungnahme zum letzten Heimspiel

Die Saison ist für uns vorbei, die Meisterschaft eingefahren und eigentlich könnten wir ganz entspannt in die Sommerpause gehen. Der letzte Spieltag hängt uns aber immer noch ein wenig nach. Medial ging es ja relativ schnell hoch her. Spieler, Offizielle, Sportjournalisten und jede Menge Fans äußerten Kritik an der Art und Weise wie dieser Spieltag in unserem Stadion ablief. Die Kommentare behandelten den Auftritt von Anastacia, Go-Pros an Weißbiergläsern und die anderen Dinge, die an diesem Tag offensichtlich ein wenig komisch waren, einfach „too much“.
Mit etwas Abstand und nach Abklingen der kleinen medialen Welle wollen wir nun auch noch einige Dinge aufzählen, die uns an diesem Spieltag übel aufgestoßen sind.

Dies sind einerseits eine eingekaufte Zettelchoreographie, die in weiten Teilen des Stadions ausgelegt wurde, zum anderen die unverhältnismäßigen und teils sicherheitsgefährdeten Maßnahmen, die getroffen wurden, um einen Platzsturm zu verhindern und zu garantieren, dass diese Farce einer Meisterfeier nach dem Abpfiff planmäßig über die Bühne gehen konnte.

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Neues von unseren Freunden

ULTRAS SAMB

Länderspielpausen sind für den Bayernfan mitunter ein rotes Tuch. Bedeutet das doch in der Regel, dass man irgendwann unter der Woche in der Liga auswärts antreten darf. Und das dank Europapokal und DFB-Pokal eh schon schmalem Urlaubskonto. Andererseits sind Länderspielpausen häufig die seltenen Möglichkeiten, wo man unseren Freunden von Sambenedettese Calcio einen Besuch abstatten kann. Wird doch in der Lega Pro (dritte italienische Liga) auch an solchen Wochenenden gegen den Ball getreten.
Und so ließen an diesem Wochenende 12 FC Bayern-Ultras Schland Schland sein und machten sich mit dem Flieger und Mietauto beziehungsweise dem Neunsitzer auf den Weg Richtung Marken. Der Spielplan sah ein Heimspiel gegen den AC Reggiana vor, deren Ultras nicht nur mit 2 Bussen kommen wollten, sondern zu denen es auch eine historische Rivalität gibt. Man durfte also gespannt sein.
Die Besatzung des Neunsitzers nutzte die Tatsache, dass man auf dem Weg nach San Benedetto del Tronto eh an Civitanova vorbei kommt aus und machten einen kleinen Abstecher, um bei unseren Freunden dort auch noch vorbei zu schauen. Am frühen Samstagmorgen kamen wir in Civitanova an, fuhren direkt zum Stadion und nutzten die Gelegenheit, dass dieses offen stand, für eine selbst organisierte umfassende Besichtigung. Anschließend verbrachten wir noch etwas Zeit am Strand, der direkt hinter dem Stadion anfängt und trafen uns dann mit unseren Freunden. Zuerst wurden wir zu einem Frühstück in einem Cafe in Stadionnähe eingeladen. Anschließend fuhren wir zusammen in die Stadt und kehrten in eine kleine Lokalität ein, wo wir von unseren Freunden schon ordentlich mit kleinen Snacks, Campari und anderen Getränken bewirtet wurden. Eigentlich schon gut gestärkt erfuhren wir dann, dass wir nur auf einen weiteren Civitanovesi warteten und das eigentliche Essen noch bevor stand. Zu diesem Anlass wechselten wir die Straßenseite und gingen in ein Restaurant, das direkt am Adriastrand liegt. Dort eskalierte die Gastfreundschaft der Civitanovesi bei Unmengen von Wein und anderen Getränken dann komplett. Insgesamt 2 Vorspeisen und 4 (in Worten: vier!!) Hauptgänge wurden für uns angetischt! Es wurden sehr lustige und ausgelassene Stunden und irgendwann schallten die „Bayern – Citano per sempre“-Gesänge lauthals durch das Restaurant. Im Laufe des späten Nachmittags mussten wir uns dann leider von unseren Freunden verabschieden. Zum einen wollten wir nicht erst nachts in San Benedetto ankommen, sondern den Abend mit den dortigen Freunden verbringen. Zum anderen hatten wir auch ein Interesse daran, von den Civitanovesi nicht vollends zu Tode gemästet zu werden… 😉
Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung, die den Straßenverkehr kurzzeitig zum Erliegen brachte, fuhren wir nach San Benedetto weiter. Für die Strecke braucht man mit dem Auto nur eine knappe Stunde und so konnten wir noch das Gepäck in unserer Herberge abladen und kurz duschen, bevor wir uns mit unseren Freunden und den Münchnern, die geflogen waren, in einem Pub, der von einem Samb-Ultra betrieben wird, trafen. Wer schonmal die unglaubliche Gastfreundschaft unserer italienischen Freunde genießen durfte, kann sich lebhaft vorstellen, dass wir dort natürlich auch wieder gut mit Speis und Trank bewirtet wurden. 😉
Den nächsten Morgen nutzten wir zuerst aus, um einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und am Strand entlang zu machen. Gerade für diejenigen, die zum ersten Mal in San Benedetto waren, war das eine gute Gelegenheit, etwas die Stadt kennen zu lernen. Anschließend trafen wir uns mit circa 25-30 der älteren Ultras Samb in der Stadt und kehrten zum Pasta-Essen in eine Pizzeria ein. Da hockst Du dann in angenehmer Atmosphäre mit geschätzt 600 bis 800 Jahren italienischer Ultrasgeschichte zusammen an einer Tafel, dazu noch leckere Pasta und Vino – da könntest wochenlang sitzen bleiben… 😉 Allerdings mussten wir irgendwann mal aufbrechen, schließlich stand ja noch das Heimspiel gegen Reggiana an. Mit Autos ging es dann zum wunderschönen Stadio Riviera delle Palme, wo wir auf die „jüngere“ Fraktion der Ultras Samb stießen. Diese waren vor dem Spiel mit den Freiburgern von NBU essen, welche auch mit 10 Leuten vor Ort waren.
Nachdem man sich in der Kurve aufgestellt und die Zaunfahnen aufgehängt hatte, ging es auch schon los. Die Curva Nord Massimo Cioffi startete mit etwas Rauch, guter Lautstärke und sehr guter Mitmachquote ins Spiel. Und auch die Rot-Blauen auf dem Rasen nahmen gleich das Heft in die Hand. Im Gästeblock waren zu Beginn circa 200 Tifosi aus Reggiana anwesend. Es war zwar durchgängig Bewegung zu sehen, gehört hat man sie aber nie. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verdoppelte sich die Anzahl der Fans im Gästeblock, als die Ultras in den Sektor kamen. Wie man nach dem Spiel hörte, hatten sie anscheinend versucht, vor dem Spiel zur Heimkurve zu kommen. Aufgrund diverser Absperrungen ist es in San Benedetto aber nicht so einfach möglich, an den Gegner heran zu kommen. Ob das verspätete Eintreffen im Gästeblock mit dem Geschehen vor dem Spiel zusammen hängt, kann ich jetzt nur vermuten, auch wenn es natürlich naheliegend ist.
Ebenfalls kurz vor der Halbzeitpause erzielte Magica Samba den viel umjubelten Führungstreffer. In der zweiten Halbzeit bauten die Hausherren die Führung in der 55. Minute mit dem Treffer zum 2:0 noch aus. Anschließend gab es auf beiden Seiten noch diverse Chancen, wirklich in Gefahr war der Sieg aber nie. Auch in der zweiten Halbzeit war der Tifo in der Heimkurve auf einem sehr guten Niveau. Während dem Spiel wurden auch noch die Freundschaften zu uns und zu Freiburg besungen. Bei den „Samb e Monaco per sempre“-Gesängen machten weite Teile der Kurve mit. Daran und auch, wenn einen fremde Leute auf der Straße ansprechen merkt man, wie präsent diese Freundschaft in der Szene und auch in der Stadt ist. Für mich ist es auch immer wieder faszinierend, wie dort Ultrà wirklich als Lebenseinstellung begriffen und gelebt wird. So hat mich in der Halbzeitpause ein älterer Herr angesprochen, der bereits in den 60er-Jahren Trommler bei Samb war und heute noch in der Kurve steht. Das ist schon sehr beeindruckend, solche Leute kennen lernen zu dürfen. Das ist Mentalità Ultrà hautnah.
Nach dem Spiel blieb auch alles ruhig und so schauten wir vor unserem Abschied aus San Benedetto noch auf ein paar Getränke in der Sede von Ultras Samb vorbei. Dann musste zumindest unsere Neunerbesatzung leider wieder aufbrechen, während die mit dem Flieger angereisten Mitstreiter erst Montag früh die Heimreise antraten.
Nach einer mehr oder weniger ereignislosen Heimreise wurde man gegen 03:00 Uhr in der Frühe noch an der deutschen Grenze an einer Kontrollstelle raus gewunken. Nachdem die Bullen bei der Ãœberprüfung der Personalien festgestellt hatten, dass sie sich einen Neunsitzer mit über 50% Anteil „Gewalttäter Sport“ an Land gezogen hatten, ließen sie es sich nicht nehmen, ihren Fang ganz genau zu inspizieren. Gefunden wurde natürlich nichts und so erreichten wir in den frühen Morgenstunden wieder München, wo sich diejenigen, die keinen Urlaub hatten, nach 1-2 Stunden Ruhe auf den Weg zur Uni oder in die Arbeit machen durften…
Mille grazie an dieser Stelle nochmals an unsere Freunde aus Civitanova und San Benedetto für dieses unvergessliche Wochenende und ihre überragende Gastfreundschaft! Es ist uns immer wieder eine Ehre und Freude, bei Euch sein zu dürfen!

ULTRA‘ SANKT PAULI

Nachdem der FC St. Pauli stark in die Rückrunde startete – wer weiß, auf welchem Tabellenplatz man stehen würde, hätte die Saison schon ansatzweise so begonnen werden können – wurde der sportliche Höhenflug durch eine unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen Union gestoppt. Doch die Art und Weise wie gegen den (mittlerweile) Spitzenreiter aufgetreten wurde, machte mehr als Mut und so ging es am darauffolgenden 25. Spieltag zuversichtlich in’s Heimspiel gegen Hannover 96.
Dass du als hsv’er jeglicher Coleur im Viertel jetzt nicht allzu beliebt bist, ist ja ein offenes Geheimnis, weshalb so manches Gedankenspiel angestellt wurde, um auf jegliche Eventualitäten im Vorfeld reagieren zu können. So trafen sich die braun-weißen Ultras am Vorabend am ‚Jolly Roger‘, wo dann auch der Großteil der knapp 30 FC Bayern Ultras dazustieß.
Der Spieltag begann am selben Treffpunkt, doch auch hier blieb alles ruhig, was auch der – selbst in Anbetracht des im Sommer anstehenden G20-Gipfels – massiven Polizeipräsenz geschuldet war. So fuhren dann mal easy 4 Wasserwerfer, eingerahmt von geschätzt 25 Wannen an einem vorbei, ohne dass irgendwas gewesen wäre.
Das Spiel lässt sich recht schnell zusammenfassen: intensive, wenn auch sicherlich nicht hochklassige erste Hälfte. Es war klar zu merken, dass sich Hannover momentan auch deutlich schwerer tut als noch zu Saisonbeginn. Nach Wiederanpfiff war der FCSP klar am Drücker, erspielte sich einige klare Torchancen, konnte diese dann allerdings wegen einem Mix aus Pech und eigenem Unvermögen nicht in Treffer ummünzen. So muss man dann sogar noch mit dem Punkt zufrieden sein, weil Hannover wie aus dem Nichts die letzten 15 Minuten den Schalter umlegen konnte und drei Hundertprozentige vergab. Wie schon vorweg genommen, blieb es allerdings beim 0:0.
Die Stimmung in der Südkurve war durchaus ordentlich, auch wenn wohl akkustisch über weite Strecken auch keine Bäume ausgerissen wurden. Die Gesänge erreichten allerdings eine mehr als annehmbare Lautstärke, wenn sich die Kurve mal von einer Tormöglichkeit pushen ließ und die Mannschaft weiter nach vorne peitschte. Als kleine Besonderheit, wenn es denn überhaupt so genannt werden darf, wurden mal wieder einige alte Doppelhalter aus dem Schrank geholt. Mit von der Partie waren unter anderem Klassiker wie ‚Auf geht’s Zecken schnorrt ein Tor‘ oder ‚Ultras é Politica‘. Hatte definitiv was lässiges und rundete den alles in allem soliden Auftritt ab.
Den Gästeanhang rund um Ultras Hannover zu beurteilen fällt mir persönlich schwer. Hüpf- und Klatscheinlagen, bei denen mindestens 80% des Blocks mitzogen, wechselten sich ab mit Phasen, in denen es wirkte, als wären grade keine 100 Leute am singen. Angekommen ist von den Gesängen ehrlich gesagt recht wenig, auch wenn das natürlich bei eigener Aktivität auch immer recht leicht gesagt ist. Trotzdem bleibt der Eindruck eines eher enttäuschenden Auftritts, wenn man an die geringe Distanz und die Samstags-Ansetzung bedenkt. Interessant war allerdings das Zaunfahnenbild: Zentral UH neben dem ‚Komplott Hannovera‘, drumherum einige aufstrebende kleinere Gruppen wie zB ‚West Hannover‘ und irgendwo mittendrin RBH. Dass da bei manchen Batik-Graffitis wohl wichtiger sind als Ultrà ist ja jetzt keine neue Erkenntnis, allerdings schon irgendwo erschreckend, wenn ein Aktivposten der Ultrasszene innerhalb weniger Jahre anscheinend so an Bedeutung verliert…
Nach dem Spiel soll es im Stadionumfeld wohl noch ein kurzes Shakehands gegeben haben, bei dem sich mit Sicherheit nur die gegenseitige Wertschätzung ausgesprochen wurde. Das rief dann allerdings wieder Team Green dermaßen auf den Plan, dass der Abend diesbezüglich gelaufen war. Egal wie groß der Umweg war, spätestens nach der zweiten Kreuzung stand irgendwo eine Einheit. Unsere Weiterfahrt zum Spiel nach Gladbach war jedoch erst für den nächsten Morgen geplant, weswegen der Abend noch in verschiedenen Lokalitäten im Viertel oder auf dem Berg verbracht wurde und so einige noch die Nacht zum Tag machten.
Abschließend bleibt mal wieder nur einen Dank in die nördlicheren Gefilde dieses Landes zu schicken. Es war wie immer eine Freude, bei Euch sein zu dürfen und Eure Freundschaft entgegengebracht zu bekommen. Vielen Dank dafür!
ULTRAS!

HORDA AZZURO JENA

Samstag, 18.03.17
FC Carl Zeiss Jena – Hertha BSC II 2:2

Der Sonntagabend-Termin unseres Auswärtsspiels bei der Borussia am Niederrhein löste zwar generell nicht die große Begeisterung aus, bot jedoch auch mal wieder schöne Möglichkeiten, den ersten Teil des Wochenendes bei Freunden zu verbringen. Und so machten sich neben Reisegruppen an den Atlantik, in den Norden sowie den Westen der Republik auch 12 Ultras unserer Gruppe ins Ernst-Abbe-Sportfeld auf. Früh am Morgen ging es also auf die Autobahn, denn das Frühstück der Jenenser stand dieses Mal sowohl früher, als auch an anderer Stelle an. Grund war, dass vor dem Regionalliga-Kick gegen die Hertha-Bubis noch das U19-DFB-Pokal-Halbfinale des FCC gegen den 1. FC Kaiserslautern stattfinden sollte. Ein großes Spiel für die jungen Zeiss-Kicker und so ging es für die meisten, vom Frühstück im Fanprojekt gestärkt, zum Nebenplatz, um dem Spiel biertrinkend, fachsimpelnd und situationsbedingt auch mal pöbelnd beizuwohnen. Die FCC-Jungs schafften sensationell auch den Einzug nach Berlin ins Pokalfinale (gegen Eintracht Braunschweig), das stets am selben Tag wie das große Finale stattfindet. Anschließend ging es dann gemeinsam in die Südkurve, um dem FCC zu einem weiteren Sieg auf dem Weg zur Meisterschaft zu verhelfen. Dies gelang gegen starke Berliner leider nicht ganz und man musste sich nach einem späten Ausgleich mit dem 2:2-Unentschieden begnügen. An der Kurve lag dies aber gewiss nicht. Trotz (oder gerade wegen?) stärker werdender Regenfälle, die dem gemeinen Bayernfan, der sein Dasein meist in überdachten Stadien fristet, ja doch nicht so ganz geläufig sind, war die Kurve gut aufgelegt und konnte aus meiner Sicht eine gute Lautstärke erreichen. Zu erwähnen ist noch eine kleine Aktion in Erinnerung an Nico Hartmann, dessen Todestag sich in der Woche zuvor mittlerweile bereits zum vierten Mal jährte. Die Aktion bestand aus einem Spruchband und Papp-Sprechblasen mit Bezug auf Nico. Zudem hing dann in der zweiten Hälfte die große Nico-Hartmann-Fahne vorne am Zaun. Nach dem Spiel ging es komplett durchnässt zunächst wieder zur Einnahme von Kaltgetränken ans Fanprojekt, um dann später noch im Lokal der Horda bei Bier und leckerem Essen den Ausklang des Tages zu zelebrieren. Für uns gings dann auch zu angenehmer Uhrzeit wieder heim, um sich vor dem Besteigen der Busse noch ne Runde aufs Ohr zu hauen. Kann mich nur mal wieder bedanken, war ein klasse Tag mit Euch! Es passt einfach 😉 SM&HA!

Mittwoch, 22.03.17
VfB Auerbach – FC Carl Zeiss Jena 0:1

Wie jedes Jahr um diese Zeit stehen für den FCC aufgrund mehrerer Spielausfälle zu Rückrundenbeginn einige englische Wochen an. So auch am Mittwochabend im Vogtland beim VfB Auerbach. Und da wir ja die englischen Wochen auch gewohnt sind und es manchen wohl unwohl wäre, mal unter der Woche daheim zu sein, gaben sich 14 Ultras aus unseren Reihen den Kick im VfB-Stadion. Nachdem alle Jenenser angekommen waren, ging es nach kurzer Begrüßung den Berg hinauf zum Einlass neben der günstig gelegenen Stadionkneipe. Im langgezogenen Gästeblock auf der Gegengerade fanden sich für einen Mittwochabend doch recht viele Zeiss-Fans ein und auch der Stimmungskern aus der Südkurve legte gut los. Hinter dem kultigen „Zaun“ aus einer Handvoll Drahtseilen kamen alle gut in Fahrt und es hallte regelmäßig gut zurück von der kleinen Tribüne gegenüber. Leider regnete es abermals, zum Glück nicht so stark wie ein paar Tage zuvor beim Heimspiel gegen Hertha BSC II. Nachdem der FCC in Führung ging, blieb es spannend, doch der Tabellenführer hatte das Spiel im Griff und konnte den Sieg ins Ziel retten. Nach dem Spiel ging es unter Begleitung von übermotivierten Bullen wieder zum Parkplatz und nach Empfang großzügiger Bierspenden verabschiedete man sich wieder in die jeweiligen Fahrzeuge. Danke für alles! HA&SM!
Bilder der Spiele gibt es wie immer auf der Horda-Homepage.

Servus Südkurve!

In dieser Ausgabe vom Südkurvenbladdl findet Ihr die Spieltaginfos zu den kommenden Spielen, die Berichte von den Spielen in Köln und London sowie dem Heimspiel gegen Frankfurt und einen Bericht vom Besuch bei unseren Bochumer Freunden zu ihrem Spiel in Stuttgart. Außerdem haben wir uns die Kartenpreise in Gladbach angeschaut und haben eine Stellungnahme von ProFans zu einem Urteil des OLG Köln bezüglich Verbandsstrafen für Euch.

1. FC Köln – FC Bayern 0:3

Die Spieltagsplaner der DFL schickten uns wahrscheinlich am traurigsten Wochenende überhaupt in die Domstadt. Die Zeit der rauschhaften Vergemeinschaftung namens Karneval war am Rhein gerade vorüber gegangen und als Faschingslaie gehen wir mal davon aus, dass darauf doch ein kleiner Kater folgen muss. Leicht verkatert tritt schon seit einigen Wochen der 1. FC auf, der den Schwung der Hinrunde etwas verloren hat und die letzten Spiele sieglos blieb. Fast ein bisschen schade, da sicher nicht wenige Fußballfans gespannt sind, was die Kölner denn bei einem europäischen Auftritt nach über 25 Jahren Europapokalabstinenz auf dem Spielfeld und auf den Rängen so fabrizieren würden. Aber gut, eigentlich ja nicht unser Bier.

Nach dem souveränen Auftritt gegen Schalke waren alle auf Sieg gepolt und wenn wir mal den Kopfball von Osako außen vor lassen, wandelte die Mannschaft diese Erwartung auch auf dem Rasen über die kompletten 90 Minuten um. Es wurde zwar kein Feuerwerk abgebrannt, aber auch nichts anbrennen lassen (geht das als Wortspiel durch?).

Stimmung im Gästeblock war heute dementsprechend. Insgesamt gut aufgelegt die rot-weiße Meute und ab und an waren auch die Sitzplätze mit dabei. Ob einem jetzt die erste Halbzeit mehr getaugt hat oder die zweite, bei der die Lieder länger und melodischer waren, ist wohl vor allem dem individuellen Geschmack geschuldet. Beobachter auf den anderen Tribünen meldeten nämlich für beide Spielhälften guten Support aus dem Awaysektor. Der Vollständigkeit halber sei auch noch der rote Rauch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erwähnt. Als Schiri Drees die 22 Akteure nach dem Pausentee wieder auf den Rasen bat, jagte doch glatt einer ein kleines Pilzchen in den Müngersdorfer Himmel. Man fragt sich, warum denn auch nicht?

Ansonsten ein entspanntes Auswärtsspiel, von dem es nichts mehr groß zu berichten gibt und somit nur noch ein Dankeschön an die Freunde aus Bochum und Jena, die trotz schlechter Aussichten auf Eintrittskarten wieder zahlreich angereist waren, bleibt. Ein Dank geht außerdem an einen Freund aus San Benedetto.
Also früher Feierabend für den Spielberichtsschreiber, der sich jetzt überlegt, ob er das Spiel gegen Köln für einen Witz über die Größe des Glases für sein Feierabendbier nutzen soll, sich aber dagegen entscheidet, weil zu billig.

Prost!

Bilder vom Spiel gibt es hier

Arsenal FC – FC Bayern 1:5

Neil Tennant, der Sänger der Pet Shop Boys (ihr Cover von „Go West“ dürfte jeder kennen), sagte einmal “The great thing about London is that people come from all over the world live here – even from Newcastle!”
Es dürften zwar die wenigsten von uns einen Magpie an diesem Tag getroffen haben, aber bevor wir gleich anfangen zu meckern, dass wir mittlerweile das vierte Mal im neuen Arsenal-Stadion zu Gast waren, können wir uns ja eigentlich auch mal darüber freuen, recht regelmäßig in so einer geilen, wirklich multikulturellen Stadt wie London gastieren zu dürfen. Die Metropole an der Themse darf sich wohl nicht zu Unrecht den Namen als Welthauptstadt des Fußballs mit Buenos Aires teilen, die auch darüber hinaus für alle Geschmäcker etwas zu bieten hat. Und wenn einem gar nichts gefällt, dann mag man zumindest All-you-can-eat Restaurants und/oder Pubs (wenn auch nicht zwangsläufig deren Preise).

Treffpunkt war eine Overground Station nahe Holloway, mit der wir die letzten paar Kilometer zum Stadion zurücklegten, wo sich die Kartenlage leider nicht mehr komplett entspannte. Eintrittsberechtigungen wären zwar auch noch am Kartenschalter zu haben gewesen, vom Hörensagen aber wohl nur in Verbindung mit einer Arsenal-Mitgliedschaft (sorry, kein Fact-Check an dieser Stelle). Die Preise werden auch nicht allzu niedrig gewesen sein, denn als Gästefans wurden wir mit 64 Pfund auch wieder stabil zur Kasse gebeten, was unsererseits nicht unkommentiert blieb. Mit ein paar Kassenrollen zum Einlaufen wurden Zuschauer und Fernsehkameras nochmal auf eines hingewiesen: Without Fans Football is not worth a Penny“. Wenig später wies MRP darauf hin, dass auch in München die Preise gegenüber Gästefans nicht unbedingt fair gestaltet sind. Dabei von Gier zu sprechen hat schon irgendwo seine Berechtigung, denn bei den Einnahmen aus anderen Quellen, die ein Spieltag im Europapokal bringt, könnten die Vereine moderatere Eintrittspreise gut verkraften.

Ein Fußballfest erwartete dabei heute niemand für sein Eintrittsgeld und in Halbzeit eins überließen die Roten (heute wieder im unschönen Schwarz) den Kanonieren auch größtenteils das Feld. Ob das Spiel eventuell ganz anders verlaufen wäre, wenn Arsenal die Chancen zum 2:0 genutzt hätte? Oder wenn Koscielny nicht in beiden Spielen kurz nach der Halbzeit vom Feld gegangen und die Arsenal-Abwehr in Folge dessen total kollabiert wäre. Genauso kam es aber und dementsprechend war im Gästeblock die Stimmung recht ausgelassen.

„Ich hab geträumt von Dir“ beflügelte Arjen Robben zum Führungstreffer, der lahme Heimanhang wurde ordentlich verhöhnt und auch so noch ein paar nette Chants ins ansonsten stille Rund gepfeffert. „Some good singin‘“ wie ein Einheimischer später in der Tube bestätigte.

Alles in allem wäre es also ein pretty nice awayday gewesen, wenn auf dem Rückweg zu den Bussen die Londoner Polizei nicht mal wieder von fantypischem Verhalten überfordert gewesen wäre. Vor ein paar Jahren war das Verhalten der englischen Polizei meistens einwandfrei, deeskalierend. Man mag sogar sagen, im Auftreten recht sympathisch. Der Eindruck verflüchtigt sich aber immer mehr. Verständlich, dass sie mit nem größeren Haufen Fans nur bedingt umgehen können, kennen sie nicht mehr. Ist aber trotzdem sinnlos, auf Pferde zu setzen, wenn man die Dinger nicht unter Kontrolle hat. Und dass ein Haufen Fußballfans halt mal grölt und klatscht, wenn die Bullen auf ihren Gäulen da ihre Pirouetten drehen, dürfte doch eigentlich auch nicht verwundern. Genau dafür sollten Ross und Reiter ja eigentlich ausgebildet sein. Na ja, immerhin sind alle festgenommenen wieder zurück in Deutschland und die Chancen stehen ganz gut, dass wir in der nächsten Runde von den Freunden von der spanischen Polizei betreut werden. Da kommt Freude auf.

Abschließend geht noch ein Dank an die weitgereisten Freunde aus Bochum, Hamburg und Jena, die sich einmal mehr nicht von der katastrophalen Kartenlage abschrecken ließen.

Bilder vom Spiel in London

FC Bayern – SG Eintracht Frankfurt 3:0

Gestern noch in London, heute schon wieder daheim. Na ja, ganz so wenig Zeit zwischen Rückkehr und Heimspiel gegen die SGE dürfte bei den wenigsten gelegen haben, trotzdem mussten wir heute ein Phänomen beobachten, dass uns schon länger begleitet. In London verhielt sich der Bayern-Anhang gar nicht „Library-Like“, sondern die Stimmung war phasenweise richtig euphorisch. Wie schon in den Vorjahren nehmen wir diesen Schwung aber kaum mit in die Bundesliga. Eher im Gegenteil, denn heute war das Ganze ja so schlecht, das mag man gar nicht in Worte fassen. Es war so schlimm, da kann man noch nicht mal sagen, dieses war kacke, jener Teil der Kurve hat nichts gemacht,… Es war einfach, als hätte gar keiner Lust gehabt zu singen, aus Pflichtbewusstsein hat man es aber trotzdem getan. Lassen wir vielleicht auch einfach mal so stehen.

Die Mannschaft nicht nur nach Einschätzung unseres Capitano ebenfalls eher „grenzwertig“ unterwegs. Über einen Rückstand nach der ersten Hälfte hätte sich jedenfalls niemand beschweren brauchen. Die Mannschaft hat es aber halt einfach drauf, auch solchen Spielen nachträglich den Anschein von Souveränität zu verleihen, in dem am Ende ein Ergebnis auf der Anzeigetafel steht, das nach ungefährdetem Sieg ausschaut. Vielleicht lässt die Abwehr in den nächsten Spielen ja ein paar weniger Chancen zu, da nun Jerome Boateng wieder mitmischt. Es wird zwar sicher noch ein bisschen dauern, bis er wieder voll auf der Höhe ist, Carlo Ancelotti wird aber sicher trotzdem froh sein, im Saisonendspurt (wer freut sich noch auf sechs englische Wochen am Stück?) auf ihn zurückgreifen zu können.

Boateng war heute aber nicht der einzige Rückkehrer (ein kleiner Applaus für den nach seiner Krebserkrankung seit kurzem wieder auf dem Feld stehenden Marco Russ sei an der Stelle ebenfalls kurz erwähnt), auch auf den Tribünen konnten wir einige bekannte Gesichter aus der Kneipen-Diaspora zurück begrüßen. Immer wieder schön, wenn sich die Leute von den Stadionverboten nicht vertreiben lassen und dann wieder in der Kurve stehen. Einer der Mitstreiter hatte sogar vier Jahre lang kein höherklassiges Spiel mehr in Deutschland besuchen dürfen, weshalb wir ihm nochmal per Spruchband ein „Willkommen zurück“ zukommen ließen. Vor lauter Freude darüber fiel uns dann sogar ein Buchstabe hinten runter. „4 Jahre ausgesperrt, jede Minute treu an unserer Seite – Willkommen dahom, Korbi“.

Viel mehr gibt es von diesem Spieltag dann auch nicht mehr zu berichten. Der Abend war reserviert für eine kleine Einweihungsfeier unserer neuen Räume. Danke an alle, die vorbei geschaut und mit uns auf die Arbeit der letzten Wochen angestoßen haben, insbesondere den Stargast aus San Benedetto und einen Freund aus St. Pauli.

Abschließend gehen dann natürlich auch noch Grüße an diejenigen, die weiter vor den Stadiontoren stehen: Diffidati con noi!

Bilder vom Spiel

Neues von unseren Freunden

VfL Bochum:

Am Freitag Abend vor unserem Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht „durfte“ der VfL Bochum die rund 450 Kilometer lange Reise ins Schwabenland zum VfB Stuttgart antreten. Insgesamt 3 Schickeria-Mitglieder und mindestens 20-30 weitere Mitstreiter aus der Südkurve München ließen sich die Möglichkeit, unsere Freunde zu unterstützen, nicht nehmen.
Aufgrund von Stau und diversen anderen Problemen kamen die Bochumer Ultrasbusse erst rund 15 Minuten vor Anpfiff am Stadion an. Da sich die Leute teilweise noch mit Karten eindecken mussten, wurde der Gästeblock des Neckarstadion dann erst zur 3. Spielminute betreten.
Die Blau-Weißen waren von Beginn an sehr gut im Spiel und bereits in der 10. Minute beschenkte sich Losilla, der an jenem Tag Geburtstag hatte, selbst und erzielte das 1:0 für den VfL Bochum. In der Folge wurden dann einige Chancen zum 2:0 vergeben und so war es der VfB Stuttgart, der ab der 30. Minute das Heft in die Hand nahm und die Gäste immer wieder in Bedrängnis brachte. Allerdings konnte der knappe Vorsprung in die Halbzeit gerettet werden. Im zweiten Durchgang war das Spiel dann ausgeglichener, aber in der 70. Minute gelang dem VfB dann doch der Ausgleich. Danach waren die Schwaben eindeutig besser, aber Bochum konnte das 1:1 bis zum Schluß halten.
Der Support bei unseren Freunden war eher durchwachsen, was auch daran lag, dass sich nur die Stehplätze an der Unterstützung beteiligten. Auf den Sitzplätzen wurde sich fast die ganzen 90 Minuten nur auf das Zuschauen beschränkt. Die Stuttgarter lieferten einen recht passablen Auftritt mit einer guten Mitmachquote ab. Zwischendurch war es auch etwas leiser, nach dem Ausgleich bis zum Schlußpfiff stiegen dafür auch die anderen Tribünen in die Gesänge mit ein.
Nach dem Spiel ging es wieder zu den Bussen, wo wir uns von unseren Freunden verabschiedeten.
Diese Woche tritt der VfL Bochum auch am Sonntag an. Es geht zuhause gegen die Schachtscheißer vom Abstiegskandidaten Aue. Gute Chancen also, dass die drei Punkte an der Castroper Straße bleiben.

Bayern und der VfL!

ProFans Kartenpreis Gladbach

Am Sonntag steht die Partie im „neuen Bökelberg“ auf dem Terminkalender. Bei den Eintrittspreisen kam es hier im Vergleich zur Vorsaison zu Änderungen.

Mit 17,50 Euro kostet der Stehplatz im Gästeblock gegenüber der Saison 2015/2016 nun 50 Cent mehr.
Weiterhin erhebt Borussia Mönchengladbach gestaffelte Zuschläge auf die Eintrittskarten. Bei den Stehplätzen beträgt der Topspielzuschlag nach wie vor 2,50 Euro.

Bei den Sitzplätzen gab es keine preisliche Veränderung zur Vorsaison. Ein Sitzplatz im Oberrang des Gästeblockes kostet dem Topspielzuschlag sei Dank weiterhin 47,50 Euro.

Durch die Einteilung der Begegnungen in vier Kategorien kommen dabei auf den eigentlichen Kartenpreis von 19,90 Euro beinahe 28 Euro an Zuschlägen für uns Bayernfans oben drauf!

Auch die Fans der Mannschaften, die das „Vergnügen“ haben in Kategorie B eingeteilt zu werden zahlen mit 37,50 Euro bereits fast 18 Euro an Zuschlägen. Dazu zählen beispielsweise die Fans von Borussia Dortmund oder auch vom FC Schalke 04.

Die Staffelung der Zuschläge reicht dabei von 7,60 Euro über 17,60 Euro bis hin zu den 27,60 Euro Mehrpreis, die am Sonntag wieder einmal gegen unseren Verein erhoben werden!

Die im Unterrang des Gästeblocks gelegenen Sitzplätze kosten am Sonntag gar 50,50 Euro. Auf den eigentlichen Kartenpreis von 30,50 Euro werden hier Zuschläge von 20,00 Euro erhoben. Bei den oben erwähnten Partien gegen Vereine der „Preiskategorie B“ beträgt der Zuschlag 10,00 Euro.