WAS UNS AN EUCH STÖRT

Servus Südkurve,

wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, spitzt sich die Situation zwischen aktiven Fans und DFB bundesweit gerade ziemlich zu. Aber nicht nur die aktiven Fans stören sich an Halbzeitshows z.B. beim Pokalfinale, Montagsspielen, Auslands-Vermarktung z.B. mit einer chinesischen Auswahlmannschaft in der Regionalliga Südwest oder Sportgerichtsbarkeit als privater Paralleljustiz. Bei den ersten Spielen dieser Saison in den unteren Ligen gab es vielerorts Protestaktionen, Spruchbänder und Gesänge gegen den DFB. Auch der Widerhall in den Medien zeigt, dass das Thema eine breite Masse interessiert. Selbst die Herren in der DFB-Zentrale sind nun aufgewacht und kündigen eine 180 Grad-Wende an. Nachdem die Töne in den letzten Jahren aber in eine ganz andere Richtung gingen, nehmen wir diese Worte mit einer gehörigen Portion Skepsis auf. Sind sie ehrlich gemeint oder ein geschicktes Manöver angesichts aufziehender Protestwolken?

Wir haben mit unserem Heimspiel gegen Leverkusen das erste Spiel der neuen Bundesligasaison in unserem Stadion und wollen bei dieser Gelegenheit ein Zeichen setzen und unsere Meinung deutlich zum Ausdruck bringen. Es geht bei unserer Kritik nicht darum, das Rad komplett zurückzudrehen und gegen jede Form von Kommerzialisierung und Professionalisierung zu sein. Jedem von uns ist klar, dass es diese Erscheinungen braucht für den Fußball, wie wir ihn kennen und lieben. Es sollte klar sein, dass die Fans im Stadion die Basis sind und nicht Facebook-Follower in Asien. Nicht nur wir haben den Eindruck, dass das in letzter Zeit bei einigen Entscheidungsträgern z.B. beim DFB in Vergessenheit gerät.

Wir haben im folgenden fünf Punkte zusammengefasst, die uns derzeit beim DFB besonders stören:

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Neues von unseren Freunden

ULTRAMARINES BORDEAUX:


Es ist eine altbekannte Weisheit, dass in vielen Ultrasgruppen die Sommerpause mehr aus Sommer als aus Pause besteht. Und so stand am Samstag, den 10. Juni die lang ersehnte Feier zu 30 Jahre Ultramarines Bordeaux auf dem Plan. Natürlich machte sich auch von uns eine Abordnung auf den Weg Richtung französische Atlantikküste, um dieser Party beizuwohnen.
In Bordeaux angekommen begaben wir uns zum Treffpunkt der Bordelais unweit des alten Stadions Parc Lescure. Von dort aus liefen dann alle zusammen im Corteo mit Pyro und Gesängen die letzten Meter bis zum Stadion, denn der Hauptteil der Feierlichkeiten sollte im Stadionumlauf des Parc Lescure stattfinden. Weiterlesen

Stellungnahme zum letzten Heimspiel

Die Saison ist für uns vorbei, die Meisterschaft eingefahren und eigentlich könnten wir ganz entspannt in die Sommerpause gehen. Der letzte Spieltag hängt uns aber immer noch ein wenig nach. Medial ging es ja relativ schnell hoch her. Spieler, Offizielle, Sportjournalisten und jede Menge Fans äußerten Kritik an der Art und Weise wie dieser Spieltag in unserem Stadion ablief. Die Kommentare behandelten den Auftritt von Anastacia, Go-Pros an Weißbiergläsern und die anderen Dinge, die an diesem Tag offensichtlich ein wenig komisch waren, einfach „too much“.
Mit etwas Abstand und nach Abklingen der kleinen medialen Welle wollen wir nun auch noch einige Dinge aufzählen, die uns an diesem Spieltag übel aufgestoßen sind.

Dies sind einerseits eine eingekaufte Zettelchoreographie, die in weiten Teilen des Stadions ausgelegt wurde, zum anderen die unverhältnismäßigen und teils sicherheitsgefährdeten Maßnahmen, die getroffen wurden, um einen Platzsturm zu verhindern und zu garantieren, dass diese Farce einer Meisterfeier nach dem Abpfiff planmäßig über die Bühne gehen konnte.

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Borussia Mönchengladbach – FC Bayern 0:1

Auf den Sonntag nach Gladbach ist jetzt nicht unbedingt der Burner, aber dafür standen uns ja hinterher auch zwei Wochen Bundesligapause ins Haus. Da ist es dann durchaus drin, sich mal übernächtigt in die Arbeit zu schleppen.

Im Gepäck hatten wir laut TZ nicht nur Fahnen, Doppelhalter und das übliche Tifo-Material, sondern auch gleich ein paar Insiderinfos. Obwohl sein Name ebenso sicher gehandelt wurde, wie vor einigen Jahren der von Oliver Kahn, wird Philipp Lahm in näherer Zukunft nicht den Sportdirektor beim FCB geben. Klar, dass damit der Kurs für ein Engagement von Max Eberl beim FC Bayern steigt. Für die TZ war dann unser Spruchband „Schön, dass Du wieder da bist, Max! Gute Freunde kann niemand trennen“ Anlass genug zur Spekulation, wir wüssten da etwas mehr als die große Allgemeinheit. Wir können aber versichern, dass sich unser Spruchband nicht auf den ehemaligen Deutschen A-Jugendmeister bezog, der ja tatsächlich auch in der Bundesliga für ein Spiel das Bayern-Leiberl tragen durfte. Wenn uns jemand solche Infos stecken würde, wäre wohl unser letzter Gedanke, sie direkt in die Welt hinauszuposaunen. Wir würden eher direkt mal den englischen Buchmacher unseres Vertrauens anrufen.
Statt an den Max aus Niederbayern richteten sich die Grüße an einen Bochumer Freund, der nun wieder in unserer Mitte ist. Wir können’s nur nochmal wiederholen: Schön, dass Du wieder da bist, Max.

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Neues von unseren Freunden

ULTRAS SAMB:

Länderspielpausen sind für den Bayernfan mitunter ein rotes Tuch. Bedeutet das doch in der Regel, dass man irgendwann unter der Woche in der Liga auswärts antreten darf. Und das dank Europapokal und DFB-Pokal eh schon schmalem Urlaubskonto. Andererseits sind Länderspielpausen häufig die seltenen Möglichkeiten, wo man unseren Freunden von Sambenedettese Calcio einen Besuch abstatten kann. Wird doch in der Lega Pro (dritte italienische Liga) auch an solchen Wochenenden gegen den Ball getreten.
Und so ließen an diesem Wochenende 12 FC Bayern-Ultras Schland Schland sein und machten sich mit dem Flieger und Mietauto beziehungsweise dem Neunsitzer auf den Weg Richtung Marken. Der Spielplan sah ein Heimspiel gegen den AC Reggiana vor, deren Ultras nicht nur mit 2 Bussen kommen wollten, sondern zu denen es auch eine historische Rivalität gibt. Man durfte also gespannt sein.
Die Besatzung des Neunsitzers nutzte die Tatsache, dass man auf dem Weg nach San Benedetto del Tronto eh an Civitanova vorbei kommt aus und machten einen kleinen Abstecher, um bei unseren Freunden dort auch noch vorbei zu schauen. Am frühen Samstagmorgen kamen wir in Civitanova an, fuhren direkt zum Stadion und nutzten die Gelegenheit, dass dieses offen stand, für eine selbst organisierte umfassende Besichtigung. Anschließend verbrachten wir noch etwas Zeit am Strand, der direkt hinter dem Stadion anfängt und trafen uns dann mit unseren Freunden. Zuerst wurden wir zu einem Frühstück in einem Cafe in Stadionnähe eingeladen. Anschließend fuhren wir zusammen in die Stadt und kehrten in eine kleine Lokalität ein, wo wir von unseren Freunden schon ordentlich mit kleinen Snacks, Campari und anderen Getränken bewirtet wurden. Eigentlich schon gut gestärkt erfuhren wir dann, dass wir nur auf einen weiteren Civitanovesi warteten und das eigentliche Essen noch bevor stand. Zu diesem Anlass wechselten wir die Straßenseite und gingen in ein Restaurant, das direkt am Adriastrand liegt. Dort eskalierte die Gastfreundschaft der Civitanovesi bei Unmengen von Wein und anderen Getränken dann komplett. Insgesamt 2 Vorspeisen und 4 (in Worten: vier!!) Hauptgänge wurden für uns angetischt! Es wurden sehr lustige und ausgelassene Stunden und irgendwann schallten die „Bayern – Citano per sempre“-Gesänge lauthals durch das Restaurant. Im Laufe des späten Nachmittags mussten wir uns dann leider von unseren Freunden verabschieden. Zum einen wollten wir nicht erst nachts in San Benedetto ankommen, sondern den Abend mit den dortigen Freunden verbringen. Zum anderen hatten wir auch ein Interesse daran, von den Civitanovesi nicht vollends zu Tode gemästet zu werden… 😉

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Servus Südkurve!

In dieser Ausgabe vom Südkurvenbladdl findet Ihr die Spieltaginfos zu den kommenden Spielen, die Berichte von den Spielen in Köln und London sowie dem Heimspiel gegen Frankfurt und einen Bericht vom Besuch bei unseren Bochumer Freunden zu ihrem Spiel in Stuttgart. Außerdem haben wir uns die Kartenpreise in Gladbach angeschaut und haben eine Stellungnahme von ProFans zu einem Urteil des OLG Köln bezüglich Verbandsstrafen für Euch.

1. FC Köln – FC Bayern 0:3

Die Spieltagsplaner der DFL schickten uns wahrscheinlich am traurigsten Wochenende überhaupt in die Domstadt. Die Zeit der rauschhaften Vergemeinschaftung namens Karneval war am Rhein gerade vorüber gegangen und als Faschingslaie gehen wir mal davon aus, dass darauf doch ein kleiner Kater folgen muss. Leicht verkatert tritt schon seit einigen Wochen der 1. FC auf, der den Schwung der Hinrunde etwas verloren hat und die letzten Spiele sieglos blieb. Fast ein bisschen schade, da sicher nicht wenige Fußballfans gespannt sind, was die Kölner denn bei einem europäischen Auftritt nach über 25 Jahren Europapokalabstinenz auf dem Spielfeld und auf den Rängen so fabrizieren würden. Aber gut, eigentlich ja nicht unser Bier.

Nach dem souveränen Auftritt gegen Schalke waren alle auf Sieg gepolt und wenn wir mal den Kopfball von Osako außen vor lassen, wandelte die Mannschaft diese Erwartung auch auf dem Rasen über die kompletten 90 Minuten um. Es wurde zwar kein Feuerwerk abgebrannt, aber auch nichts anbrennen lassen (geht das als Wortspiel durch?).

Stimmung im Gästeblock war heute dementsprechend. Insgesamt gut aufgelegt die rot-weiße Meute und ab und an waren auch die Sitzplätze mit dabei. Ob einem jetzt die erste Halbzeit mehr getaugt hat oder die zweite, bei der die Lieder länger und melodischer waren, ist wohl vor allem dem individuellen Geschmack geschuldet. Beobachter auf den anderen Tribünen meldeten nämlich für beide Spielhälften guten Support aus dem Awaysektor. Der Vollständigkeit halber sei auch noch der rote Rauch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erwähnt. Als Schiri Drees die 22 Akteure nach dem Pausentee wieder auf den Rasen bat, jagte doch glatt einer ein kleines Pilzchen in den Müngersdorfer Himmel. Man fragt sich, warum denn auch nicht?

Ansonsten ein entspanntes Auswärtsspiel, von dem es nichts mehr groß zu berichten gibt und somit nur noch ein Dankeschön an die Freunde aus Bochum und Jena, die trotz schlechter Aussichten auf Eintrittskarten wieder zahlreich angereist waren, bleibt. Ein Dank geht außerdem an einen Freund aus San Benedetto.
Also früher Feierabend für den Spielberichtsschreiber, der sich jetzt überlegt, ob er das Spiel gegen Köln für einen Witz über die Größe des Glases für sein Feierabendbier nutzen soll, sich aber dagegen entscheidet, weil zu billig.

Prost!

Bilder vom Spiel gibt es hier

Arsenal FC – FC Bayern 1:5

Neil Tennant, der Sänger der Pet Shop Boys (ihr Cover von „Go West“ dürfte jeder kennen), sagte einmal “The great thing about London is that people come from all over the world live here – even from Newcastle!”
Es dürften zwar die wenigsten von uns einen Magpie an diesem Tag getroffen haben, aber bevor wir gleich anfangen zu meckern, dass wir mittlerweile das vierte Mal im neuen Arsenal-Stadion zu Gast waren, können wir uns ja eigentlich auch mal darüber freuen, recht regelmäßig in so einer geilen, wirklich multikulturellen Stadt wie London gastieren zu dürfen. Die Metropole an der Themse darf sich wohl nicht zu Unrecht den Namen als Welthauptstadt des Fußballs mit Buenos Aires teilen, die auch darüber hinaus für alle Geschmäcker etwas zu bieten hat. Und wenn einem gar nichts gefällt, dann mag man zumindest All-you-can-eat Restaurants und/oder Pubs (wenn auch nicht zwangsläufig deren Preise).

Treffpunkt war eine Overground Station nahe Holloway, mit der wir die letzten paar Kilometer zum Stadion zurücklegten, wo sich die Kartenlage leider nicht mehr komplett entspannte. Eintrittsberechtigungen wären zwar auch noch am Kartenschalter zu haben gewesen, vom Hörensagen aber wohl nur in Verbindung mit einer Arsenal-Mitgliedschaft (sorry, kein Fact-Check an dieser Stelle). Die Preise werden auch nicht allzu niedrig gewesen sein, denn als Gästefans wurden wir mit 64 Pfund auch wieder stabil zur Kasse gebeten, was unsererseits nicht unkommentiert blieb. Mit ein paar Kassenrollen zum Einlaufen wurden Zuschauer und Fernsehkameras nochmal auf eines hingewiesen: Without Fans Football is not worth a Penny“. Wenig später wies MRP darauf hin, dass auch in München die Preise gegenüber Gästefans nicht unbedingt fair gestaltet sind. Dabei von Gier zu sprechen hat schon irgendwo seine Berechtigung, denn bei den Einnahmen aus anderen Quellen, die ein Spieltag im Europapokal bringt, könnten die Vereine moderatere Eintrittspreise gut verkraften.

Ein Fußballfest erwartete dabei heute niemand für sein Eintrittsgeld und in Halbzeit eins überließen die Roten (heute wieder im unschönen Schwarz) den Kanonieren auch größtenteils das Feld. Ob das Spiel eventuell ganz anders verlaufen wäre, wenn Arsenal die Chancen zum 2:0 genutzt hätte? Oder wenn Koscielny nicht in beiden Spielen kurz nach der Halbzeit vom Feld gegangen und die Arsenal-Abwehr in Folge dessen total kollabiert wäre. Genauso kam es aber und dementsprechend war im Gästeblock die Stimmung recht ausgelassen.

„Ich hab geträumt von Dir“ beflügelte Arjen Robben zum Führungstreffer, der lahme Heimanhang wurde ordentlich verhöhnt und auch so noch ein paar nette Chants ins ansonsten stille Rund gepfeffert. „Some good singin‘“ wie ein Einheimischer später in der Tube bestätigte.

Alles in allem wäre es also ein pretty nice awayday gewesen, wenn auf dem Rückweg zu den Bussen die Londoner Polizei nicht mal wieder von fantypischem Verhalten überfordert gewesen wäre. Vor ein paar Jahren war das Verhalten der englischen Polizei meistens einwandfrei, deeskalierend. Man mag sogar sagen, im Auftreten recht sympathisch. Der Eindruck verflüchtigt sich aber immer mehr. Verständlich, dass sie mit nem größeren Haufen Fans nur bedingt umgehen können, kennen sie nicht mehr. Ist aber trotzdem sinnlos, auf Pferde zu setzen, wenn man die Dinger nicht unter Kontrolle hat. Und dass ein Haufen Fußballfans halt mal grölt und klatscht, wenn die Bullen auf ihren Gäulen da ihre Pirouetten drehen, dürfte doch eigentlich auch nicht verwundern. Genau dafür sollten Ross und Reiter ja eigentlich ausgebildet sein. Na ja, immerhin sind alle festgenommenen wieder zurück in Deutschland und die Chancen stehen ganz gut, dass wir in der nächsten Runde von den Freunden von der spanischen Polizei betreut werden. Da kommt Freude auf.

Abschließend geht noch ein Dank an die weitgereisten Freunde aus Bochum, Hamburg und Jena, die sich einmal mehr nicht von der katastrophalen Kartenlage abschrecken ließen.

Bilder vom Spiel in London

FC Bayern – SG Eintracht Frankfurt 3:0

Gestern noch in London, heute schon wieder daheim. Na ja, ganz so wenig Zeit zwischen Rückkehr und Heimspiel gegen die SGE dürfte bei den wenigsten gelegen haben, trotzdem mussten wir heute ein Phänomen beobachten, dass uns schon länger begleitet. In London verhielt sich der Bayern-Anhang gar nicht „Library-Like“, sondern die Stimmung war phasenweise richtig euphorisch. Wie schon in den Vorjahren nehmen wir diesen Schwung aber kaum mit in die Bundesliga. Eher im Gegenteil, denn heute war das Ganze ja so schlecht, das mag man gar nicht in Worte fassen. Es war so schlimm, da kann man noch nicht mal sagen, dieses war kacke, jener Teil der Kurve hat nichts gemacht,… Es war einfach, als hätte gar keiner Lust gehabt zu singen, aus Pflichtbewusstsein hat man es aber trotzdem getan. Lassen wir vielleicht auch einfach mal so stehen.

Die Mannschaft nicht nur nach Einschätzung unseres Capitano ebenfalls eher „grenzwertig“ unterwegs. Über einen Rückstand nach der ersten Hälfte hätte sich jedenfalls niemand beschweren brauchen. Die Mannschaft hat es aber halt einfach drauf, auch solchen Spielen nachträglich den Anschein von Souveränität zu verleihen, in dem am Ende ein Ergebnis auf der Anzeigetafel steht, das nach ungefährdetem Sieg ausschaut. Vielleicht lässt die Abwehr in den nächsten Spielen ja ein paar weniger Chancen zu, da nun Jerome Boateng wieder mitmischt. Es wird zwar sicher noch ein bisschen dauern, bis er wieder voll auf der Höhe ist, Carlo Ancelotti wird aber sicher trotzdem froh sein, im Saisonendspurt (wer freut sich noch auf sechs englische Wochen am Stück?) auf ihn zurückgreifen zu können.

Boateng war heute aber nicht der einzige Rückkehrer (ein kleiner Applaus für den nach seiner Krebserkrankung seit kurzem wieder auf dem Feld stehenden Marco Russ sei an der Stelle ebenfalls kurz erwähnt), auch auf den Tribünen konnten wir einige bekannte Gesichter aus der Kneipen-Diaspora zurück begrüßen. Immer wieder schön, wenn sich die Leute von den Stadionverboten nicht vertreiben lassen und dann wieder in der Kurve stehen. Einer der Mitstreiter hatte sogar vier Jahre lang kein höherklassiges Spiel mehr in Deutschland besuchen dürfen, weshalb wir ihm nochmal per Spruchband ein „Willkommen zurück“ zukommen ließen. Vor lauter Freude darüber fiel uns dann sogar ein Buchstabe hinten runter. „4 Jahre ausgesperrt, jede Minute treu an unserer Seite – Willkommen dahom, Korbi“.

Viel mehr gibt es von diesem Spieltag dann auch nicht mehr zu berichten. Der Abend war reserviert für eine kleine Einweihungsfeier unserer neuen Räume. Danke an alle, die vorbei geschaut und mit uns auf die Arbeit der letzten Wochen angestoßen haben, insbesondere den Stargast aus San Benedetto und einen Freund aus St. Pauli.

Abschließend gehen dann natürlich auch noch Grüße an diejenigen, die weiter vor den Stadiontoren stehen: Diffidati con noi!

Bilder vom Spiel