SPIELTAGINFOS

14. SPIELTAG, FC BAYERN – VfL Wolfsburg (10.12.)

Am Freitag hat der Sperrbezirk ab 20:30 geöffnet.

Am Samstag treffen wir uns bei Glühwein, Lebkuchen und veganem/nichtveganem Warmgericht vom Colegio ab 12:00 Uhr am Streetworkbus.
Hier könnt Ihr Euch auch bei DAS HERZ SCHLÄGT ROT anmelden. Onlineanmeldungen, die bis Donnerstag 19:00 Uhr unter http://suedkurve-muenchen.org/mitglied-werden eingehen, können berücksichtigt werden.

Der Sperrbezirk ist nach dem Spiel ab 20:00 Uhr für Euch geöffnet.

15. SPIELTAG, SV Darmstadt – FC BAYERN (18.12.)

Eine Anmeldung für DAS HERZ SCHLÄGT ROT kann in Darmstadt vorm Gästeblock durchgeführt werden.

FC Bayern – TSG Hoppenheim 1:1

MM96Hey, ihr Sultane des Swings. So hätten wir heute ganz gerne gegrüßt, denn mit diesem Hit der Dire Straits beglückte uns der Bayrische Rundfunk, als wir an der Autobahnausfahrt Fröttmaning den Blinker rechts setzten.
Aber ganz so geil war das heute alles nicht, weshalb wir uns alle diesen schwunghaften Status gar nicht verdient haben.

Dabei gab es heute sogar etwas zu feiern. Dem aufmerksamen Beobachter dürfte es nicht entgangen sein, dass sich zwei alte Bekannte ins Zaunfahnenbild der Südkurve gemogelt haben. Zum 20jährigen Jubiläum der Munichmaniacs schmückte neben der großen MM-Fahne auch das kleine „Gegen den Modernen Fußball“-Stöffchen den Zaun vor unserem Habitat. Selbst auch das Fangnetz blieb nicht von Verzierungen durch die Maniacs verschont, hing dort drin schließlich der Landauer von der ersten bis zur letzten Minute und zeigte, dass er die Grundmoves aus seinen alten Vorsängertagen noch aus dem Effeff beherrscht. Dazu gab es ein kleines Doppelhalterintro und im Verlauf der 90 Minuten auch ein paar historische Doppelstocktransparente aus älteren Tagen zu bestaunen. Weiterlesen

Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI

Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga gastierte die Fortuna aus Düsseldorf am Millerntor. 5 Schickeristen machten sich nach dem Auswärtsspiel in Dortmund auf den Weg nach Hamburg, um den FC Sankt Pauli zu unterstützen. In Hamburg angekommen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstück, welches den Einen mehr und den Anderen weniger aufpäppelte. 😉
Sportlich gesehen verlief der Spieltag leider wie so oft und kann sehr gut als leere Veranstaltung umschrieben werden. Passend dazu war es nicht ein Spieler der Fortuna, welcher in der 36. Minute das 0:1 für Düsseldorf erzielte, sondern mit Buballa einer der Kicker vom FCSP. Fußballerische Highlights blieben in der verbleibenden Spielzeit bis auf wenige Ausnahmen aus, womit die Braun-Weißen nun seit 9 Spieltagen auf einen Sieg warten und bereits das zweite Mal in Serie durch ein Eigentor drei Punkte verschenkten.
Auf den Rängen bot sich im Gegensatz dazu ein spannenderes Bild.
Die Fanszene der Fortuna startete beide Hälften der Partie mit optischen Aktionen. Zu Beginn der ersten Halbzeit wurde der Gästeblock durch Folienschals in ein rot, schwarz, weiß, bordeauxrot Farbmuster getaucht. Über dem Stehplatzbereich des Gästeblocks war gleichzeitig ein großes Fortuna Düsseldorf Logo und vor dem Bock aus einzelnen Styropor-Buchstaben ein „ALLES NUR AUS LIEBE“ Schriftzug zu sehen. Das hat man auch schon schlechter gesehen. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde über die komplette Länge des Gästeblocks ein „FORTUNAFANS GEGEN POLIZEIWILLKÜR“ Transparent vor den Block gespannt. Untermalt wurde diese Aktion aus den Bereichen von Ultras Düsseldorf und Dissidenti durch vereinzelte Spruchbänder mit derselben Thematik. Der eigentliche Tifo des Gästeanhangs kann aber definitiv als enttäuschend zusammengefasst werden. Über die komplette Spieldauer extrem geringe Mitmachquote und kaum Einsatz von Fahnen oder Doppelhaltern, womit die Fanszene von Fortuna Düsseldorf bis auf die optischen Aktionen zu Beginn beider Spielhälften einen sehr schwachen Auftritt hingelegt hat. Weiterlesen

ZUM GEDENKEN AN ADOLF KUNSTWADL

Die Südkurve München trauert um Adolf „Adi“ Kunstwadl, den Kapitän unserer Bundesliga-Aufstiegsmannschaft von 1965 – einem ganz besonderen Menschen, der seinen FC Bayern lebte und liebte!

Adi Kunstwadl wurde am 8. Februar 1940 in München geboren und begann beim SV 1880 München und FV Hansa Neuhausen mit dem Fußball spielen. 1956 im Alter von 16 Jahren wechselte Adolf Kunstwadl dank unseres damaligen Jugendtrainers Rudi Weiß in die Jugendabteilung von Bayern München, wo er bis 1961 aktiv war.

Sein Debüt in der ersten Mannschaft des FCB ging am 27. August 1961 mit einem 3:1 Sieg gegen den FSV Frankfurt über die Bühne. Seinen ersten Treffer für die Roten erzielte er am 14. März 1962 beim 6:1 Sieg gegen den SSV Reutlingen. Weiterlesen

GEGEN DEN STROM Ausgabe 13 – VERSAND

Ab sofort könnt Ihr die neue Ausgabe vom GDS zu Euch nach Hause bestellen.

Inhaltlich haben wir in dieser Ausgabe den Schwerpunkt auf die Liebe zu unserer Stadt gelegt, nicht umsonst findet sich seit der ersten Ausgabe der Slogan LEBE ULTRÀ UM MÜNCHEN ZU LIEBEN auf der Titelseite jedes GEGEN DEN STROM.

Der Versand erfolgt gegen Vorauskasse per Überweisung. Unter http://suedkurve-muenchen.org/bestellung-gegen-den-strom findet Ihr das Bestellformular. Füllt es einfach aus und tragt die gewünschte Anzahl an Heften ein. Die Kosten für Versand und Verpackung unterscheiden sich je nach bestellter Anzahl und werden automatisch berechnet, Ihr könnt sie aber auch der Tabelle entnehmen. Sobald das Geld eingegangen ist, verschicken wir Euer Paket. Weiterlesen

SÜDKURVEN-KALENDER 2017

Kalender 2017Auch dieses Jahr haben sich kreative Köpfe aus der SÜDKURVE zusammengesetzt und einen Kalender für 2017 entworfen. Auf 12 Seiten findet Ihr jeden Monat ein anderes Motto hinterlegt mit vielen Bilder aus der Kurve.

Ihr könnt den Kalender auf http://suedkurve-muenchen.org/kalender für 10€ pro Exemplar + Porto vorbestellen. Aufgrund der Größe des Kalenders liegt das Porto bei 7€. Schließt Euch bei Onlinebestellungen am besten mit Eurem Freundeskreis oder Fanclub zusammen – Sammelbestellungen sind ausdrücklich erwünscht! Dadurch spart Ihr Euch Portokosten und erleichtert uns gleichzeitig die logistische Arbeit. Ab Mitte Dezember habt Ihr das Paket spätestens im Briefkasten.

Den Kalender wird es diesmal nur online und exklusiv am 09.12. und am 10.12. im Sperrbezirk geben. Am Streetworkbus werden KEINE Exemplare vorhanden sein.

SÜDKURVE MÜNCHEN SIND WIR!

Servus Südkurve!

In dieser Ausgabe vom Südkurvenbladdl findet Ihr die Spieltaginfos zu den kommenden Spielen, den Bericht vom Spiel in Eindhoven, ein paar Dankesworte der Munichmaniacs anlässlich ihrer Jubiläumsfeier und einen Rückblick, was bei unseren Freunden aus Hamburg und San Benedetto so los war. Außerdem haben wir die Kartenpreise in Dortmund unter die Lupe genommen und werfen auch wieder einen Blick auf das Geschehen in Italien.

SPIELTAGINFOS

EUROPAPOKAL VORRUNDE 5. SPIELTAG, FK Rostow – FC BAYERN (23.11.)

Es wird einen gemeinsamen Treffpunkt für alle Bayernfans geben, den wir kurzfristig an die überschaubare Zahl der Rostovfahrer kommunizieren werden.

13. SPIELTAG, FSV Mainz 05 – FC BAYERN (02.12.)

Am Busparkplatz vorm Gästeblock könnt Ihr Euch bei DAS HERZ SCHLÄGT ROT anmelden.

PSV Eindhoven – FC Bayern 1:2

Bayern in den Niederlanden, da laufen den Freunden des grünen Wunderkrauts die Augen direkt rot an. Gleichzeitig weiß der informierte Kenner aber auch, dass Eintrittskarten eine heiß begehrte Mangelware sind und der Spieltag auch abseits des grünen Rasens und der Tribüne interessant werden könnte. So ähnlich kam es dann auch.

Wer wollte, kiffte sich ordentlich die Birne voll, stillte den Munchies mit allerhand frittierten Köstlichkeiten und irgendwann rappelte es mal kurz mit ein paar wenigen Eindhovener Casuals, die plötzlich meinten, auf dicke Hose machen zu müssen. So weit, so gut, könnte man sagen. Nichts besonders erwähnenswertes passiert.

Etwas weniger dümmlich hätte man dann aber die Bullen in den Niederlanden erwartet. Den drei Einheiten vor Ort war aber zum einen jede Form der Schwarmintelligenz abhanden gekommen – da wusste die eine Einheit nicht, was die andere tut – und zum anderen ist man in den Niederlanden halt auch einfach keine Gästefans mehr gewohnt, die nicht mit Bussen oder gar dem Zug direkt vor dem Gästeblock im Käfig rausgeschmissen werden. Also erstmal Knüppel aus dem Sack und die Leute die Straße entlang treiben, wo es dann alleine aufgrund der Bewegung einer großen Menge von Menschen und dem damit einhergehenden Tohuwabohu vor jeder Kneipe Rempeleien und Grund zum Streit gab. Die Bullen wurden also selbst zum Auslöser für noch mehr fliegende Stühle und Fäuste. Wohin man die Leute treiben wollte, war den Bullen aber wohl selbst nicht ganz klar, Hauptsache erstmal draufhauen. Vielleicht wurde ihnen ihr undurchdachtes Vorgehen ja irgendwann selbst bewusst, weshalb sich dann doch wieder alles beruhigte und es zum Stadion ging.
Dabei setzte die Polizei weiterhin auf Eskalation, kesselte den Haufen eng, machte sinnlose Pausen und verengte und verlangsamte vor allem kurz vorm Stadion nochmal alles dermaßen, dass es nur der Besonnenheit auf Fanseite zu verdanken war, dass nicht nochmal Fäuste und Schlagstöcke zum Einsatz kamen.
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