Neues von unseren Freunden

ULTRAS SAMB

Länderspielpausen sind für den Bayernfan mitunter ein rotes Tuch. Bedeutet das doch in der Regel, dass man irgendwann unter der Woche in der Liga auswärts antreten darf. Und das dank Europapokal und DFB-Pokal eh schon schmalem Urlaubskonto. Andererseits sind Länderspielpausen häufig die seltenen Möglichkeiten, wo man unseren Freunden von Sambenedettese Calcio einen Besuch abstatten kann. Wird doch in der Lega Pro (dritte italienische Liga) auch an solchen Wochenenden gegen den Ball getreten.
Und so ließen an diesem Wochenende 12 FC Bayern-Ultras Schland Schland sein und machten sich mit dem Flieger und Mietauto beziehungsweise dem Neunsitzer auf den Weg Richtung Marken. Der Spielplan sah ein Heimspiel gegen den AC Reggiana vor, deren Ultras nicht nur mit 2 Bussen kommen wollten, sondern zu denen es auch eine historische Rivalität gibt. Man durfte also gespannt sein.
Die Besatzung des Neunsitzers nutzte die Tatsache, dass man auf dem Weg nach San Benedetto del Tronto eh an Civitanova vorbei kommt aus und machten einen kleinen Abstecher, um bei unseren Freunden dort auch noch vorbei zu schauen. Am frühen Samstagmorgen kamen wir in Civitanova an, fuhren direkt zum Stadion und nutzten die Gelegenheit, dass dieses offen stand, für eine selbst organisierte umfassende Besichtigung. Anschließend verbrachten wir noch etwas Zeit am Strand, der direkt hinter dem Stadion anfängt und trafen uns dann mit unseren Freunden. Zuerst wurden wir zu einem Frühstück in einem Cafe in Stadionnähe eingeladen. Anschließend fuhren wir zusammen in die Stadt und kehrten in eine kleine Lokalität ein, wo wir von unseren Freunden schon ordentlich mit kleinen Snacks, Campari und anderen Getränken bewirtet wurden. Eigentlich schon gut gestärkt erfuhren wir dann, dass wir nur auf einen weiteren Civitanovesi warteten und das eigentliche Essen noch bevor stand. Zu diesem Anlass wechselten wir die Straßenseite und gingen in ein Restaurant, das direkt am Adriastrand liegt. Dort eskalierte die Gastfreundschaft der Civitanovesi bei Unmengen von Wein und anderen Getränken dann komplett. Insgesamt 2 Vorspeisen und 4 (in Worten: vier!!) Hauptgänge wurden für uns angetischt! Es wurden sehr lustige und ausgelassene Stunden und irgendwann schallten die „Bayern – Citano per sempre“-Gesänge lauthals durch das Restaurant. Im Laufe des späten Nachmittags mussten wir uns dann leider von unseren Freunden verabschieden. Zum einen wollten wir nicht erst nachts in San Benedetto ankommen, sondern den Abend mit den dortigen Freunden verbringen. Zum anderen hatten wir auch ein Interesse daran, von den Civitanovesi nicht vollends zu Tode gemästet zu werden… 😉
Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung, die den Straßenverkehr kurzzeitig zum Erliegen brachte, fuhren wir nach San Benedetto weiter. Für die Strecke braucht man mit dem Auto nur eine knappe Stunde und so konnten wir noch das Gepäck in unserer Herberge abladen und kurz duschen, bevor wir uns mit unseren Freunden und den Münchnern, die geflogen waren, in einem Pub, der von einem Samb-Ultra betrieben wird, trafen. Wer schonmal die unglaubliche Gastfreundschaft unserer italienischen Freunde genießen durfte, kann sich lebhaft vorstellen, dass wir dort natürlich auch wieder gut mit Speis und Trank bewirtet wurden. 😉
Den nächsten Morgen nutzten wir zuerst aus, um einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und am Strand entlang zu machen. Gerade für diejenigen, die zum ersten Mal in San Benedetto waren, war das eine gute Gelegenheit, etwas die Stadt kennen zu lernen. Anschließend trafen wir uns mit circa 25-30 der älteren Ultras Samb in der Stadt und kehrten zum Pasta-Essen in eine Pizzeria ein. Da hockst Du dann in angenehmer Atmosphäre mit geschätzt 600 bis 800 Jahren italienischer Ultrasgeschichte zusammen an einer Tafel, dazu noch leckere Pasta und Vino – da könntest wochenlang sitzen bleiben… 😉 Allerdings mussten wir irgendwann mal aufbrechen, schließlich stand ja noch das Heimspiel gegen Reggiana an. Mit Autos ging es dann zum wunderschönen Stadio Riviera delle Palme, wo wir auf die „jüngere“ Fraktion der Ultras Samb stießen. Diese waren vor dem Spiel mit den Freiburgern von NBU essen, welche auch mit 10 Leuten vor Ort waren.
Nachdem man sich in der Kurve aufgestellt und die Zaunfahnen aufgehängt hatte, ging es auch schon los. Die Curva Nord Massimo Cioffi startete mit etwas Rauch, guter Lautstärke und sehr guter Mitmachquote ins Spiel. Und auch die Rot-Blauen auf dem Rasen nahmen gleich das Heft in die Hand. Im Gästeblock waren zu Beginn circa 200 Tifosi aus Reggiana anwesend. Es war zwar durchgängig Bewegung zu sehen, gehört hat man sie aber nie. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verdoppelte sich die Anzahl der Fans im Gästeblock, als die Ultras in den Sektor kamen. Wie man nach dem Spiel hörte, hatten sie anscheinend versucht, vor dem Spiel zur Heimkurve zu kommen. Aufgrund diverser Absperrungen ist es in San Benedetto aber nicht so einfach möglich, an den Gegner heran zu kommen. Ob das verspätete Eintreffen im Gästeblock mit dem Geschehen vor dem Spiel zusammen hängt, kann ich jetzt nur vermuten, auch wenn es natürlich naheliegend ist.
Ebenfalls kurz vor der Halbzeitpause erzielte Magica Samba den viel umjubelten Führungstreffer. In der zweiten Halbzeit bauten die Hausherren die Führung in der 55. Minute mit dem Treffer zum 2:0 noch aus. Anschließend gab es auf beiden Seiten noch diverse Chancen, wirklich in Gefahr war der Sieg aber nie. Auch in der zweiten Halbzeit war der Tifo in der Heimkurve auf einem sehr guten Niveau. Während dem Spiel wurden auch noch die Freundschaften zu uns und zu Freiburg besungen. Bei den „Samb e Monaco per sempre“-Gesängen machten weite Teile der Kurve mit. Daran und auch, wenn einen fremde Leute auf der Straße ansprechen merkt man, wie präsent diese Freundschaft in der Szene und auch in der Stadt ist. Für mich ist es auch immer wieder faszinierend, wie dort Ultrà wirklich als Lebenseinstellung begriffen und gelebt wird. So hat mich in der Halbzeitpause ein älterer Herr angesprochen, der bereits in den 60er-Jahren Trommler bei Samb war und heute noch in der Kurve steht. Das ist schon sehr beeindruckend, solche Leute kennen lernen zu dürfen. Das ist Mentalità Ultrà hautnah.
Nach dem Spiel blieb auch alles ruhig und so schauten wir vor unserem Abschied aus San Benedetto noch auf ein paar Getränke in der Sede von Ultras Samb vorbei. Dann musste zumindest unsere Neunerbesatzung leider wieder aufbrechen, während die mit dem Flieger angereisten Mitstreiter erst Montag früh die Heimreise antraten.
Nach einer mehr oder weniger ereignislosen Heimreise wurde man gegen 03:00 Uhr in der Frühe noch an der deutschen Grenze an einer Kontrollstelle raus gewunken. Nachdem die Bullen bei der Ãœberprüfung der Personalien festgestellt hatten, dass sie sich einen Neunsitzer mit über 50% Anteil „Gewalttäter Sport“ an Land gezogen hatten, ließen sie es sich nicht nehmen, ihren Fang ganz genau zu inspizieren. Gefunden wurde natürlich nichts und so erreichten wir in den frühen Morgenstunden wieder München, wo sich diejenigen, die keinen Urlaub hatten, nach 1-2 Stunden Ruhe auf den Weg zur Uni oder in die Arbeit machen durften…
Mille grazie an dieser Stelle nochmals an unsere Freunde aus Civitanova und San Benedetto für dieses unvergessliche Wochenende und ihre überragende Gastfreundschaft! Es ist uns immer wieder eine Ehre und Freude, bei Euch sein zu dürfen!

ULTRA‘ SANKT PAULI

Nachdem der FC St. Pauli stark in die Rückrunde startete – wer weiß, auf welchem Tabellenplatz man stehen würde, hätte die Saison schon ansatzweise so begonnen werden können – wurde der sportliche Höhenflug durch eine unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen Union gestoppt. Doch die Art und Weise wie gegen den (mittlerweile) Spitzenreiter aufgetreten wurde, machte mehr als Mut und so ging es am darauffolgenden 25. Spieltag zuversichtlich in’s Heimspiel gegen Hannover 96.
Dass du als hsv’er jeglicher Coleur im Viertel jetzt nicht allzu beliebt bist, ist ja ein offenes Geheimnis, weshalb so manches Gedankenspiel angestellt wurde, um auf jegliche Eventualitäten im Vorfeld reagieren zu können. So trafen sich die braun-weißen Ultras am Vorabend am ‚Jolly Roger‘, wo dann auch der Großteil der knapp 30 FC Bayern Ultras dazustieß.
Der Spieltag begann am selben Treffpunkt, doch auch hier blieb alles ruhig, was auch der – selbst in Anbetracht des im Sommer anstehenden G20-Gipfels – massiven Polizeipräsenz geschuldet war. So fuhren dann mal easy 4 Wasserwerfer, eingerahmt von geschätzt 25 Wannen an einem vorbei, ohne dass irgendwas gewesen wäre.
Das Spiel lässt sich recht schnell zusammenfassen: intensive, wenn auch sicherlich nicht hochklassige erste Hälfte. Es war klar zu merken, dass sich Hannover momentan auch deutlich schwerer tut als noch zu Saisonbeginn. Nach Wiederanpfiff war der FCSP klar am Drücker, erspielte sich einige klare Torchancen, konnte diese dann allerdings wegen einem Mix aus Pech und eigenem Unvermögen nicht in Treffer ummünzen. So muss man dann sogar noch mit dem Punkt zufrieden sein, weil Hannover wie aus dem Nichts die letzten 15 Minuten den Schalter umlegen konnte und drei Hundertprozentige vergab. Wie schon vorweg genommen, blieb es allerdings beim 0:0.
Die Stimmung in der Südkurve war durchaus ordentlich, auch wenn wohl akkustisch über weite Strecken auch keine Bäume ausgerissen wurden. Die Gesänge erreichten allerdings eine mehr als annehmbare Lautstärke, wenn sich die Kurve mal von einer Tormöglichkeit pushen ließ und die Mannschaft weiter nach vorne peitschte. Als kleine Besonderheit, wenn es denn überhaupt so genannt werden darf, wurden mal wieder einige alte Doppelhalter aus dem Schrank geholt. Mit von der Partie waren unter anderem Klassiker wie ‚Auf geht’s Zecken schnorrt ein Tor‘ oder ‚Ultras é Politica‘. Hatte definitiv was lässiges und rundete den alles in allem soliden Auftritt ab.
Den Gästeanhang rund um Ultras Hannover zu beurteilen fällt mir persönlich schwer. Hüpf- und Klatscheinlagen, bei denen mindestens 80% des Blocks mitzogen, wechselten sich ab mit Phasen, in denen es wirkte, als wären grade keine 100 Leute am singen. Angekommen ist von den Gesängen ehrlich gesagt recht wenig, auch wenn das natürlich bei eigener Aktivität auch immer recht leicht gesagt ist. Trotzdem bleibt der Eindruck eines eher enttäuschenden Auftritts, wenn man an die geringe Distanz und die Samstags-Ansetzung bedenkt. Interessant war allerdings das Zaunfahnenbild: Zentral UH neben dem ‚Komplott Hannovera‘, drumherum einige aufstrebende kleinere Gruppen wie zB ‚West Hannover‘ und irgendwo mittendrin RBH. Dass da bei manchen Batik-Graffitis wohl wichtiger sind als Ultrà ist ja jetzt keine neue Erkenntnis, allerdings schon irgendwo erschreckend, wenn ein Aktivposten der Ultrasszene innerhalb weniger Jahre anscheinend so an Bedeutung verliert…
Nach dem Spiel soll es im Stadionumfeld wohl noch ein kurzes Shakehands gegeben haben, bei dem sich mit Sicherheit nur die gegenseitige Wertschätzung ausgesprochen wurde. Das rief dann allerdings wieder Team Green dermaßen auf den Plan, dass der Abend diesbezüglich gelaufen war. Egal wie groß der Umweg war, spätestens nach der zweiten Kreuzung stand irgendwo eine Einheit. Unsere Weiterfahrt zum Spiel nach Gladbach war jedoch erst für den nächsten Morgen geplant, weswegen der Abend noch in verschiedenen Lokalitäten im Viertel oder auf dem Berg verbracht wurde und so einige noch die Nacht zum Tag machten.
Abschließend bleibt mal wieder nur einen Dank in die nördlicheren Gefilde dieses Landes zu schicken. Es war wie immer eine Freude, bei Euch sein zu dürfen und Eure Freundschaft entgegengebracht zu bekommen. Vielen Dank dafür!
ULTRAS!

HORDA AZZURO JENA

Samstag, 18.03.17
FC Carl Zeiss Jena – Hertha BSC II 2:2

Der Sonntagabend-Termin unseres Auswärtsspiels bei der Borussia am Niederrhein löste zwar generell nicht die große Begeisterung aus, bot jedoch auch mal wieder schöne Möglichkeiten, den ersten Teil des Wochenendes bei Freunden zu verbringen. Und so machten sich neben Reisegruppen an den Atlantik, in den Norden sowie den Westen der Republik auch 12 Ultras unserer Gruppe ins Ernst-Abbe-Sportfeld auf. Früh am Morgen ging es also auf die Autobahn, denn das Frühstück der Jenenser stand dieses Mal sowohl früher, als auch an anderer Stelle an. Grund war, dass vor dem Regionalliga-Kick gegen die Hertha-Bubis noch das U19-DFB-Pokal-Halbfinale des FCC gegen den 1. FC Kaiserslautern stattfinden sollte. Ein großes Spiel für die jungen Zeiss-Kicker und so ging es für die meisten, vom Frühstück im Fanprojekt gestärkt, zum Nebenplatz, um dem Spiel biertrinkend, fachsimpelnd und situationsbedingt auch mal pöbelnd beizuwohnen. Die FCC-Jungs schafften sensationell auch den Einzug nach Berlin ins Pokalfinale (gegen Eintracht Braunschweig), das stets am selben Tag wie das große Finale stattfindet. Anschließend ging es dann gemeinsam in die Südkurve, um dem FCC zu einem weiteren Sieg auf dem Weg zur Meisterschaft zu verhelfen. Dies gelang gegen starke Berliner leider nicht ganz und man musste sich nach einem späten Ausgleich mit dem 2:2-Unentschieden begnügen. An der Kurve lag dies aber gewiss nicht. Trotz (oder gerade wegen?) stärker werdender Regenfälle, die dem gemeinen Bayernfan, der sein Dasein meist in überdachten Stadien fristet, ja doch nicht so ganz geläufig sind, war die Kurve gut aufgelegt und konnte aus meiner Sicht eine gute Lautstärke erreichen. Zu erwähnen ist noch eine kleine Aktion in Erinnerung an Nico Hartmann, dessen Todestag sich in der Woche zuvor mittlerweile bereits zum vierten Mal jährte. Die Aktion bestand aus einem Spruchband und Papp-Sprechblasen mit Bezug auf Nico. Zudem hing dann in der zweiten Hälfte die große Nico-Hartmann-Fahne vorne am Zaun. Nach dem Spiel ging es komplett durchnässt zunächst wieder zur Einnahme von Kaltgetränken ans Fanprojekt, um dann später noch im Lokal der Horda bei Bier und leckerem Essen den Ausklang des Tages zu zelebrieren. Für uns gings dann auch zu angenehmer Uhrzeit wieder heim, um sich vor dem Besteigen der Busse noch ne Runde aufs Ohr zu hauen. Kann mich nur mal wieder bedanken, war ein klasse Tag mit Euch! Es passt einfach 😉 SM&HA!

Mittwoch, 22.03.17
VfB Auerbach – FC Carl Zeiss Jena 0:1

Wie jedes Jahr um diese Zeit stehen für den FCC aufgrund mehrerer Spielausfälle zu Rückrundenbeginn einige englische Wochen an. So auch am Mittwochabend im Vogtland beim VfB Auerbach. Und da wir ja die englischen Wochen auch gewohnt sind und es manchen wohl unwohl wäre, mal unter der Woche daheim zu sein, gaben sich 14 Ultras aus unseren Reihen den Kick im VfB-Stadion. Nachdem alle Jenenser angekommen waren, ging es nach kurzer Begrüßung den Berg hinauf zum Einlass neben der günstig gelegenen Stadionkneipe. Im langgezogenen Gästeblock auf der Gegengerade fanden sich für einen Mittwochabend doch recht viele Zeiss-Fans ein und auch der Stimmungskern aus der Südkurve legte gut los. Hinter dem kultigen „Zaun“ aus einer Handvoll Drahtseilen kamen alle gut in Fahrt und es hallte regelmäßig gut zurück von der kleinen Tribüne gegenüber. Leider regnete es abermals, zum Glück nicht so stark wie ein paar Tage zuvor beim Heimspiel gegen Hertha BSC II. Nachdem der FCC in Führung ging, blieb es spannend, doch der Tabellenführer hatte das Spiel im Griff und konnte den Sieg ins Ziel retten. Nach dem Spiel ging es unter Begleitung von übermotivierten Bullen wieder zum Parkplatz und nach Empfang großzügiger Bierspenden verabschiedete man sich wieder in die jeweiligen Fahrzeuge. Danke für alles! HA&SM!
Bilder der Spiele gibt es wie immer auf der Horda-Homepage.

Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI:


Am ungeliebten Montag nach unserem Spiel gegen den falschen Hamburger Verein – wir freuen uns schon auf´s Derby in Hamburg nächstes Jahr – trat der magische FC Sankt Pauli gegen den Sportclub aus Karlsruhe an.
Gleich vorab: Cool, dass sich auch in unseren Reihen zu diesem doch ungünstigen Termin einige, vornehmlich jüngere Leute zusammen gefunden haben, um zwischen unseren Spielen noch in Hamburg vorbei zu schauen. Schön, dass Ihr mit da wart – immer wieder erfreulich zu sehen, wie die Freundschaft lebt und immer wieder neue Leute diese mittragen. Weiterlesen

Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI:


Nach den zuletzt guten Leistungen der Braun-Weißen aus Hamburg stand nach unserem Auswärtsspiel in Berlin das Kellerduell gegen Arminia Bielefeld an. 3 Ultras des FC Bayern machten sich auch an diesem Tag auf den Weg, den FCSP in dem wichtigen Spiel zu unterstützen.
Die Gruppen um USP reisten per Zug nach Bielefeld, weswegen sich vor Ankunft des Zuges eine große Anzahl an Bullen und zivilen Schergen am Hauptbahnhof einfand. Entgegen den Erfahrungen, die die Bochumer ein paar Wochen zuvor machen mussten, wurde der Haufen nicht in Shuttlebusse verfrachtet, sondern es war möglich, per Pedes den Weg zum Stadion zurückzulegen.
Der Marsch zum Stadion fand weitestgehend ohne gesangliche Untermalung statt und blieb auch hinsichtlich der Brisanz zur Bielefelder Fanszene unspektakulär. Weiterlesen

Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI:


FCSP gegen Dünamö
10 Ultras des FC Bayern machten sich nach dem Sieg im (laut Medien) „Derby“ in Ingolstadt auf den Weg, um den magischen FC bei der nächsten Etappe in der Mission Klassenkampf zu unterstützen. Das sportliche Geschehen auf dem Rasen ist dieses Mal schnell erzählt: unspektakuläres Spiel und ein kämpferischer FC Sankt Pauli, welcher durch seine Leistung mit 2:0 gewinnen konnte. Das Team von Ewald Lienen ergatterte so den zweiten Sieg vor heimischem Publikum und erneut 3 wichtige Punkte.
Nächste Woche steht das Kellerduell gegen die Idioten aus Ostwestfalen an. Drei Punkte für den FCSP sind in diesem Spiel Pflicht. Forza Sankt Pauli! Weiterlesen

Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI:


Unser Rückrundenauftakt in Bremen und der Rückrundenauftakt unserer braun-weißen Freunde gegen den VfB Stuttgart ließen sich nicht nur terminlich super kombinieren, auch von der Entfernung bot sich ein Besuch in größerer Abordnung förmlich an.
So waren es dann insgesamt 18 FC Bayern Ultras, die nach unserem Auswärtssieg an der Weser mit Siebensitzer und Autos die Hansestadt Hamburg ansteuerten. Nach Ankunft in Hamburg ging es für uns direkt in den Raum von USP. Relativ zügig trudelte die Nachricht ein, dass sich 20 Stuttgarter Hools in einem Hotel im Viertel eingenistet hätten. Also suchte man das entsprechende Hotel auf, stellte dann allerdings fest, dass es sich wohl nicht um Hools handelte. Trotzdem machte man den Vögeln recht deutlich klar, dass sie sich den falschen Stadtteil für ihren Kurzurlaub ausgesucht haben. Da die Schwaben das einsahen und an einer Vertiefung der Gespräche außerhalb des Hotels kein Interesse zeigten, machte man sich wieder auf den Weg in die Räumlichkeiten von USP. Dort hatten unsere Freunde für uns und die ebenfalls anwesenden Ultras Inferno aus Lüttich ein leckeres Essen vorbereitet. In geselliger Runde ließ man dann den Tag ausklingen und verabschiedete sich nach und nach zusammen mit seinen Gastgebern in die verschiedenen Schlaflager. Weiterlesen

Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI:


Da die Mission des ersten Auswärtssieges in dieser Spielzeit die Braun-Weißen am 16. Spieltag der 2. Liga nach Fürth lenkte und bereits einen Tag zuvor bei unserem Heimspiel gegen Wolfsburg 16 USP’ler zu Gast waren, hatte man an diesem Wochenende das Glück, gleich mehrere Tage mit den Freunden_innen aus Hamburg verbringen zu können. Derartige Wochenenden sind dann natürlich immer etwas besonderes, da es ist nicht ständig vorkommt, dass gegenseitige Besuche in dieser hohen Personenanzahl möglich sind.
Weil die Anreisewege der Sankt Paulianer sich auf fast alle erdenkbaren Fortbewegungsmittel verteilten, traf man sich morgens vor dem Spiel in der Fürther Innenstadt auf einem Mittelalter-/Weihnachtsmarkt und verbrachte noch ein paar gemütliche Stunden zusammen. Auch die 20 vertretenen Ultras des FC Bayern fanden sich dort ein, ehe es zum Leidwesen der Dorfbullen per pedes zum Stadion ging.
Begleitet von gemütlichem Sprühregen wurde zum Warmmachen bereits vor Spielbeginn mit dem Tifo begonnen.
Die Kicker des FCSP starteten von Beginn an selbstbewusst in die Partie. Das Spiel konnte über die kompletten 90 Minuten einigermaßen kontrolliert werden, so dass zu keiner Zeit das Gefühl aufkam, Fürth könnte an diesem Sonntag irgendwas reißen. Der FC Sankt Pauli erspielte sich einige gute Chancen, welche aber leider alle bis zur Halbzeit vergeben wurden.
Der Tifo der Gruppen um USP war zunächst sowohl optisch als auch gesanglich nicht besonders beeindruckend. Bis auf drei größere Schwenkfahnen wurde weitestgehend auf Tifomaterialien verzichtet. Mit fortschreitendem Spielverlauf und der immer größer werdenden Gewissheit, dass der erste Auswärtssieg der Saison an diesem Sonntag durchaus erreichbar ist, motivierte sich auch der Gästelock mehr. Die Lieder wurden von mehr Leuten getragen und dadurch wesentlich lauter. Weiterlesen

Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI

Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga gastierte die Fortuna aus Düsseldorf am Millerntor. 5 Schickeristen machten sich nach dem Auswärtsspiel in Dortmund auf den Weg nach Hamburg, um den FC Sankt Pauli zu unterstützen. In Hamburg angekommen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstück, welches den Einen mehr und den Anderen weniger aufpäppelte. 😉
Sportlich gesehen verlief der Spieltag leider wie so oft und kann sehr gut als leere Veranstaltung umschrieben werden. Passend dazu war es nicht ein Spieler der Fortuna, welcher in der 36. Minute das 0:1 für Düsseldorf erzielte, sondern mit Buballa einer der Kicker vom FCSP. Fußballerische Highlights blieben in der verbleibenden Spielzeit bis auf wenige Ausnahmen aus, womit die Braun-Weißen nun seit 9 Spieltagen auf einen Sieg warten und bereits das zweite Mal in Serie durch ein Eigentor drei Punkte verschenkten.
Auf den Rängen bot sich im Gegensatz dazu ein spannenderes Bild.
Die Fanszene der Fortuna startete beide Hälften der Partie mit optischen Aktionen. Zu Beginn der ersten Halbzeit wurde der Gästeblock durch Folienschals in ein rot, schwarz, weiß, bordeauxrot Farbmuster getaucht. Über dem Stehplatzbereich des Gästeblocks war gleichzeitig ein großes Fortuna Düsseldorf Logo und vor dem Bock aus einzelnen Styropor-Buchstaben ein „ALLES NUR AUS LIEBE“ Schriftzug zu sehen. Das hat man auch schon schlechter gesehen. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde über die komplette Länge des Gästeblocks ein „FORTUNAFANS GEGEN POLIZEIWILLKÜR“ Transparent vor den Block gespannt. Untermalt wurde diese Aktion aus den Bereichen von Ultras Düsseldorf und Dissidenti durch vereinzelte Spruchbänder mit derselben Thematik. Der eigentliche Tifo des Gästeanhangs kann aber definitiv als enttäuschend zusammengefasst werden. Über die komplette Spieldauer extrem geringe Mitmachquote und kaum Einsatz von Fahnen oder Doppelhaltern, womit die Fanszene von Fortuna Düsseldorf bis auf die optischen Aktionen zu Beginn beider Spielhälften einen sehr schwachen Auftritt hingelegt hat. Weiterlesen

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ULTRA‘ SANKT PAULI

Zum Montagspiel in Würzburg fuhren unsere Freunde mit einem Doppeldecker-Bus. Ein Teil der insgesamt 25 FC Bayern Ultras, die den FC St. Pauli beim Aufsteiger unterstützten, stiegen bereits unterwegs in den Bus ein und fuhren dann gemeinsam mit unseren Hamburger Freunden zum Stadion. Am Dallenbergstadion angekommen entschied man sich dafür, sich vor dem Spiel noch in einer Gaststätte in Stadionnähe zu stärken.
Vollkommen vogelwild wollten die Bullen uns dann aber doch nicht durch die Lande ziehen lassen und begleiteten den Haufen zu einer von ihnen auserkorenen Wirtschaft. Diese Wirtschaft entpuppte sich dann als ruhige und elegant eingerichtete Gaststätte. Dementsprechend wurde der Fußballmob von den bereits anwesenden Gästen auch mit Standing Ovations willkommen geheißen… 😉 Relativ zügig wurde für uns aber ein Teil des Gastraums abgetrennt und sogar mit annehmbarer Musik beschallt, so dass man bei einigen Getränken doch eine gesellige Zeit miteinander verbrachte. Als kurz vor dem angedachten Aufbruch „Bro Hymn“ von Pennywise aus den Boxen erklang, wurden der Raum und das Inventar noch einer abschließenden Belastungsprobe durch den tanzwütigen Mob unterzogen, anschließend ging es dann im gemeinsamen Marsch zum Stadion. Weiterlesen

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HORDA AZZURO JENA:


Am Freitag, den 21.10. standen für unsere Freunde aus Jena die Feierlichkeiten zu 15 Jahre Horda Azzuro an. Dazu wurden alle Freunde der Horda eingeladen. Dieser Einladung sind wir sehr gerne nachgekommen und so haben sich 3 Neuner, einige Autos und Zugfahrer auf den Weg zum Geburtstagswochenende gemacht. Das Cassa war ein würdiger Club, der den reichlichen Gästen eine coole Location zum feiern bot und auch eine Bühne für die Geburtstagskinder hatte. Mit viel Bier wurde dann angestoßen und über den Abend war ein gutes Programm geboten. Alle Gäste hatten dabei auch ihren Auftritt und zusätzlich sorgte eine HipHop Band aus Karlsruhe sowie die örtliche Band Brechraitz für gute Musik. Gedacht wurde auch an die Leute, die auf Grund von einer schweren Krankheit und Verbüßen einer Freiheitsstrafe nicht den Feierlichkeiten beiwohnen konnten. „Kämpfen Engländer! Kämpfen!“ „Freiheit für Tolek!“ Wir haben zum Abschluss des Abends dann noch eine Aufgabe von der Horda bekommen. Zum Spiel am Sonntag sollte eine Freundschaftsfahne ausgemalt werden. Diese Aufgabe wurde auch sehr hochwertig gelöst. Am Samstag stand dann für uns das Spiel gegen Gladbach an, während die Horda einen Kino-Abend veranstaltete und den Saisonfilm der Horda Azzuro zeigte. Für Essen und reichlich Getränke war natürlich auch da gesorgt. Einige unserer Stadionverbotler konnten diesen Feierlichkeiten auch beiwohnen. Zum Sonntag rollte dann ein Bus aus München zum Spiel des FCC gegen Nordhausen. Mit dabei war auch eine neue Schwenkfahne, die unsere Freundschaft nach Jena untermauert.
Die Horda Azzuro hatte im Rahmen ihrer Feierlichkeiten eine tolle Choreo zum Spielbeginn organisiert. Danach gab es eine richtig gute Pyroeinlage mit ordentlich viel Rauch. Bilder gibt es wie immer unter www.horda-azzuro.de , es lohnt sich. Das Spiel war dann nicht so spannend und blieb torlos. Jedoch ist Jena weiterhin ungeschlagen in der Liga auf Platz 1. Dieses Jahr heißt es aufsteigen! Die Feierlichkeiten sind dann gemeinsam nach dem Spiel bei einigen Halben nochmal begossen worden, bevor es für die Busfahrer heimwärts ging. Einige hartgesottene Feierschweine sollen sogar noch den Abend lang in Jenas Gastwirtschaften für Spaß gesorgt haben. Wir bedanken uns bei unseren Freunden für eine tolle Freundschaft und wünschen viele weitere tolle Jahre an der Seite der Horda Azzuro. HA*SM

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Neues von unseren Freunden

ULTRA‘ SANKT PAULI:

FCSP – GIESING


Am Donnerstag nach unserem Hertha-Heimspiel empfing der FC St. Pauli die ‚Mighty Blues‘ aus Münchens unbeliebtesten Viertel. Donnerstag, weil es in Liga 2 – dank der Fernsehverträge – ja auch während der ‚englischen Wochen‘ unbedingt einen ‚Montagstermin‘ geben muss.. Dem zum Trotz machten sich 25 Leute aus verschiedenen Gruppen der Südkurve auf, um unsere Freund_innen auch bei diesem Spiel zu unterstützen.
Im Vorfeld des Spiels war man auf so einige Überraschungen vorbereitet, spuckt das Gegenüber doch seit der durchaus ereignisreichen Sommerpause teils extrem große Töne. Dass eine persönlich überbrachte Einladung zum Kiez-Bummel dann nicht angenommen wurde widerspricht dem dann doch etwas…
Nach Anpfiff der Partie entwickelte sich eine muntere Partie, die zwar alles andere als hochklassig, dafür aber spannend war. Leider konnte der Magische FC trotz zweimaliger Führung keinen Sieg einfahren, da erst ein unberechtigter Elfmeter und dann ein Tor, was der Andrade halt so in seiner Karriere nie wieder schießt, jeweils den Ausgleich brachten.
In der Südkurve hingen aufgrund einer Festnahme vor dem Spiel die Fahnen verkehrt herum. Schwenker oder andere Tifo-Materialien blieben aus Protest gegen die Terminierung wie immer im Schrank. Über der ‚Ultrà Sankt Pauli‘-Fahne hing von Beginn an ein Spruchband, das an den verstorbenen Hoppe erinnerte. Die Stimmung pendelte sich auf einem ordentlichen Niveau ein, wenn mal das restliche Stadion wie nach dem 2:1 mit einstieg, war es teils schon richtig laut.
Der Gästeblock war nicht ganz ausverkauft, bei der Terminierung und dem Zustand der blauen Szene – sorry for that! – keine wirkliche Überraschung. Keine Gruppenfahnen oder sonstiges Material, dazu, bis in der zweiten Halbzeit ein Vorsänger installiert wurde, auch gesanglich eine Nullnummer. Hauptsache sich erst untereinander boxen und 5 Minuten später mit Stadtfahne ‚Scheiss St. Pauli‘ schreien. Grandioser Auftritt.
Nach dem Spiel blieb dann alles ruhig, so dass der Abend noch in bekannten Lokalitäten etwas länger ging. Normalerweise würde der Bericht hier enden, da aber einige die Gelegenheit für ein extra-langes Wochenende nutzten und die Hamburger_innen am Montag noch nach Berlin zum Auswärtsspiel

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