FC Bayern – SV Werder Bremen 6:0

Schon nach dem Pokalwochenende war eigentlich klar, was uns da zum Bundesligauftakt erwartete. Vor zehn Jahren noch absolutes Spitzenspiel, standen die Vorzeichen diesmal anders. Wir waren zwar leicht von Verletzungssorgen geplagt, aber der Elf von der Weser konnte man ihren desaströsen Zustand ja schon beim Pokalspiel gegen Lotte ansehen. Es kam also wie es kommen musste und nach zehn Minuten war der FC Bayern auf der Siegerstraße und Tabellenführerkurs. Robert Lewandowski setzte dann mit drei Buden auch gleich noch ein Ausrufezeichen und es ist wohl nicht verwegen, in der Saison 2016/2017 auf einen Start-Ziel-Sieg zu setzen. Und wenn wir schon im Wettbüro unseres Vertrauens stehen, tippen wir doch auch gleich noch auf Viktor Skripnik als erste Trainerentlassung der Saison.
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ProFans Kartenpreis Schalke

Frei nach Erich Maria Remarques Romantitel gibt es auch diese Saison in punkto Ticketpreise „Im Westen nichts Neues“ zu vermelden. Seit nunmehr vier Jahren gab es keine Erhöhung der Stehplatzpreise mehr. Der Stehplatz kostet somit auch in dieser Saison 15,50 Euro. Auf den verhassten Topspielzuschlag wird folglich erfreulicherweise auch in der aktuellen Saison verzichtet.

Ebenfalls keine Veränderung gibt es bei den Sitzplätzen. Diese kosten weiterhin 36,00 Euro. Was allerdings gleichbedeutend mit der Tatsache ist, dass der FC Schalke auf Sitzplätze auch in der aktuellen Saison 2016/2017 weiterhin einen nicht gerade kleinen Zuschlag in Höhe von 10,00 Euro bei den Partien gegen Bayern und Dortmund erhebt!
Unser Fazit bleibt inhaltlich zur Ticketsituation auf Schalke ebenfalls das gleiche:
Auf der einen Seite haben wir die erfreuliche Entwicklung, dass (nicht nur) auf Schalke vermehrt auf Erhöhungen der Ticketpreise sowie auf Zuschläge bei den Stehplätzen verzichtet wird, auf der anderen Seite existieren allerdings nach wie vor (meist) sehr hohe Zuschläge auf die Sitzplatzkarten insbesondere des Gästeblocks.

Servus Südkurve!

Wir eröffnen als Meister die neue Saison und die sportliche Zielsetzung für diese Spielzeit ist weder ein großes Geheimnis noch eine Überraschung.

Für uns als Südkurve heißt es dieses Jahr mehr Gas geben und gerade daheim wieder einen Schritt nach vorne machen. Wir haben in den letzten Jahren riesen Schritte gemacht, sind in letzter Zeit aber etwas auf der Stelle getreten. Wir müssen wieder mehr zusammen rücken, uns auf das Wesentliche besinnen, mehr miteinander kommunizieren, mehr Respekt im Umgang miteinander haben, mehr Leute mitnehmen, alle miteinander mehr geben, mehr wollen und bei Heimspielen wieder einen Schritt nach vorne machen. Fasst Euch alle an die eigene Nase und geht mit Schwung in die neue Saison.

Großen Respekt an dieser Stelle an die leider wieder recht zahlreichen Ausgesperrten, die trotz Stadionverbot und Auflagen auch in der kommenden Saison alles für unsere Farben geben werden.

SÜDKURVE MÜNCHEN SIND WIR…

Aufgrund von technischen Problemen konnte das geplante SKB Online zum Pokalspiel in Jena leider nicht verschickt werden. Dementsprechend umfangreich fällt diese Ausgabe aus.
In dieser Ausgabe vom Südkurvenbladdl findet Ihr die Spieltaginfos zum Heimspiel gegen Bremen, eine kurze Erklärung zur optischen Änderung unserer Spruchbänder, einen Spendenaufruf für die Erdbebenopfer in Italien und die Spielberichte von den Spielen in Ingolstadt, gegen Hannover und dem Pokalfinale letzte Saison sowie dem Pokalspiel in Jena. Außerdem haben wir wieder ein paar Berichte zu dem, was bei unseren Freunden so los war, die Werbung für das neue „Gegen den Strom Nummer 13“, eine Info zu einem neuen Mailverteiler und einen Aufruf zur „Das Herz schlägt rot“-Mitgliedschaft in dieser Saison. Wir schauen uns die Kartenpreise bei unserem Spiel in Jena an und wir haben eine Stellungnahme von ProFans zum Versuch der NPD, bei ihrem Wahlkampf Fußballfans zu ködern.

Solidarität mit den Erdbebenopfern in Italien

Wie alle von Euch mitbekommen haben, hat in Italien ein Erbeben diese Woche viele Tote und schwere Zerstörungen verursacht. Mit den Marken ist auch die Region betroffen, in der unsere Freunde von Ultra Samb und den Brigate Civitanova leben.

Gott sei Dank sind wir von den schlimmsten Schreckensmeldungen verschont geblieben und soweit geht es allen unseren Freunden gut. Die Städte liegen glücklicherweise etwas außerhalb der Zone, die es am schlimmsten erwischt hat. Nur wenige Kilometer weiter, sieht es aber schon anders aus und die Gemeinden haben Tote zu beklagen.

Wie eigentlich immer bei Naturkatastrophen in Italien, haben die Ultrasgruppen des Landes schnell und solidarisch damit begonnen Hilfslieferungen in die betroffenen Dörfer und Städte zu organisieren.

Auch wir wollen uns zumindest in finanzieller Form beteiligen. Es wird am Freitag am Streetworkbus, am Registrierungsstand für AKFD-Programm und an den Vorsängerpodesten die Möglichkeit geben, eine Geldspende abzugeben. Wie immer sind kleine Beträge genauso willkommen wie große.

Damit das Geld schnellstmöglich dort ankommt, wo es gebraucht wird, werden wir im Rahmen eines Spielbesuchs in San Benedetto den Spendenbetrag schon am Samstag an Ultras Samb übergeben.

FC Ingolstadt – FC Bayern 1:2

Ja, mir san mit’m Roller da. Frei nach dem Hit der Wachauer Buam interpretierten über 100 Südkurvenaktivisten das Spiel in Ingolstadt als optimale Gelegenheit, den Ruf als nördlichste Stadt Italiens mal wieder auszuleben. Also rauf aufs motorino, die Vespa oder auch rein in die Ape und raus aufs Land bzw. in ein Ingolstädter Gewerbegebiet. Quasi unfallfrei ging es über Bundes- und Landstraße, erst jeder für sich und später dann im großen Corteo. Bayern Monaco in trasferta!

Gelungene Aktion, die ein bisschen Pep (höhö) in das ansonsten denkbar unspektakuläre Auswärtsspiel brachte. Auch wenn der vierte Meistertitel in Folge (Rekorde, Rekorde, Rekorde) noch nicht ganz unter Dach und Fach war, konnte niemand noch ernsthaft daran zweifeln, dass nächstes Wochenende Philip Lahm die Schale in Empfang nehmen würde.

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FC Bayern – Hannover 96 3:1

Die einen nehmen Abschied von der Bundesliga, die anderen die Schale in Empfang. Erster gegen Letzter am 34. Spieltag, sportlich kein Highlight. Merkte man im Nachhinein wohl auch daran, dass Pep Mario Götze nochmal von Anfang an aufstellte und der zum Ende seiner Zeit beim FCB auch gleich nochmal zwei Buden machte.

Wenn einen an diesem Tag also nicht die Spannung antrieb, wurde der Frühschoppen mit den zahlreich anwesenden Gästen aus Jena und Civitanova heute früher beendet als sonst und selbst die größten Schlafmützen schafften es, halbwegs pünktlich am Streetworkbus aufzuschlagen. Genau, Ihr ahnt es schon: Es war ja Freibierspiel. Für manche ein Fluch, aber ein Großteil nimmt dann doch gerne seinen fairen Anteil mit. Ob’s der Kurve gut tut? Da gehen die Meinungen auseinander…

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FC Bayern – Borussia Dortmund 4:3 n.E.

Nachdem das Vorjahr den empirischen Beweis erbracht hatte, dass wir doch nicht jedes Jahr zum Pokalfinale fahren, war es im Mai 2016 wieder soweit. Berlin calling. Der Sonderzug des ClubNr.12 rollte wieder zuverlässig und war diesmal auch unser bevorzugtes Anreisemittel.

Vom Treffpunkt Alexanderplatz kann man halten, was man will, er ist ja Gott sei Dank nur ein Treffpunkt, so dass jeder die Zeit vorher an Orten verbringen kann, die dem eigenen Plaisir zuträglicher sind. Ein paar Unternehmungen für den persönlichen Seelenfrieden hätten denn vor der U-Bahnfahrt zum Olympiastadion sicher nicht geschadet, denn die war wie immer harter, vor allem aber glühend-heißer Tobak. Saunagang für diesen Monat abgehakt.

Danach folgte aber kein Sprung ins Entmüdungsbecken, sondern am und im Stadion durfte direkt angepackt werden. Nachdem der DFB für die Akkreditierung der Choreohelfer höhere Auflagen forderte als wir tolerieren wollten, war klar, dass der Choreoaufbau erst nach Stadionöffnung erfolgen konnte. Ein Danke geht deshalb an die zahlreichen Helfer, die dafür sorgten, dass die Zettel doch halbwegs fix verteilt waren und die Blockfahne an Ort und Stelle lag.

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FC Carl Zeiss Jena – FC Bayern 0:5

So liebe Bayernfans, herzlich Willkommen in der Spielzeit 2016/2017. Auf in eine neue Wahnsinnsfahrt, an deren Ende hoffentlich das Triple steht.
Die erste Pokalrunde bietet immer einen ganz netten Einstieg ins Saisongeschehen. Das Wetter passt meistens noch und mit etwas Glück gibt es einen interessanten Gegner oder doch wenigstens ein Stadion, das man nicht ohnehin einmal jährlich besucht.
Nun gehen zumindest von unserer Gruppe viele Leute im Ernst-Abbe-Sportfeld regelmäßig ein und aus, unzufrieden waren wir mit dem Los „FC Carl Zeiss Jena“ allerdings keinesfalls. Der wohlige Klang eines Wochenendes im Zeichen der Freundschaft dürfte den meisten durch den Kopf geschwirrt sein, nur um beim genaueren Blick auf die restlichen Paarungen sofort den Alarmsirenen zu weichen. Oh weia, unsere Begegnung war ja fast prädestiniert für das Fernsehspiel am Montagabend…. Kam dann glücklicherweise doch nicht so, auch wenn der DFB mit der Ansetzung der Partie auf den Freitagabend wohl niemand einen großen Gefallen getan hat. Warum nicht schön am Samstagnachmittag?

Egal, wir nehmen es, wie’s kommt und am Ende haben uns die Jeneneser ganz wunderbar empfangen und einen großartigen Tag organisiert. Bieri im Lokal, der Grill lief, gute Unterhaltung — Fußballfan, was willst Du mehr?
Na klar… Pyro wollen wir sehen! Gab’s dann gegen 17:30 auch ein bisschen, als ca. 500 Leute aus der Jenaer Innenstadt zum Stadion marschiert sind. Gemeinsame Gesänge, eine passende Ansprache seitens der Jenenser, in der uns unter anderem für unser Engagement rund ihre Kampagne „Südkurve bleibt“ gedankt wurde.

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