Hamburger SV – FC Bayern 0:1

Also wir sprechen uns ja ohne Frage dafür aus, dass große Traditionsvereine der Bundesliga erhalten bleiben und auch wenn wir für keine der drei Mannschaften, die heute um 17:15 die Abstiegsplätze belegen, irgendeine Art von Sympathie empfinden, lässt ein Blick auf die Tabelle Angst vor der Zukunft der Bundesliga aufkommen.
Beim HSV ist es aber wirklich so, dass wir auf dieses Auswärtsspiel gut und gerne mal ein Jahr verzichten könnten. Wahrscheinlich denken viele andere Vereine genauso über das Auswärtsspiel bei uns. Die Bullen nerven übertrieben rum, der Gästeblock ist kacke deluxe, Stimmung kann man auch Jahr für Jahr in die Tonne kloppen. Wären nicht die vielen bekannten Nasen von USP und mittlerweile eine beinahe Sieggarantie im Volkspark, gäbe es an diesem Auswärtsspiel kaum was positives zu finden.
Weiterlesen

Atlético Madrid – FC Bayern 1:0

Boah, Topf 2 war ja jetzt ohnehin nicht mit Highlight-Destinationen gefüllt, aber nachdem man erst im Halbfinale bei Atlético gastiert hatte, hatte man natürlich gehofft, nicht sofort wieder in die spanische Landeshauptstadt zu müssen.
Aber Europapokalauslosung ist bekanntlich kein Wunschkonzert und so machte man es mal wieder wie die vielen Europäer in Imca Marinas Welthit „Viva Espana“, fuhr nach Spanien, ließ aber die Regenjacken zu Hause.
Wetter war dann auch tatsächlich ziemlich geil, so dass man wunderbar bei ein paar Tinto Verano in der Nähe des Treffpunktes relaxen und die Ankunft der Busbesatzung abwarten konnte, die sich auf der Hinfahrt wohl auch so richtig hart gegönnt hatte. Weiterlesen

Neues von unseren Freunden

ULTRAMARINES BORDEAUX

Da es leider schon wieder einige Zeit her ist, als wir das letzte Mal aus Bordeaux berichtet haben, wird es an dieser Stelle mal wieder Zeit zu berichten, was in den letzten Wochen in Südfrankreich so los war.

Fangen wir dabei am 3. Spieltag an, wo das Derby gegen Nantes anstand. Die Ultramarines leiteten das Spiel mit einer ULTRAS Blockfahne und etwas Rauch ein, die Gegenseite hatte ebenfalls eine optische Aktion in Form von einer Blockfahne und gelben Zetteln in petto. Man merkte beiden Seiten eine Portion Extramotivation an, war es doch nach 2 Jahren das erste Mal, dass die Gäste rund um die Brigade Loire anreisen durften. Generell kann man in den ersten Wochen der Saison festhalten, dass es glücklicherweise nicht mehr so häufig zu Gästeverboten kommt, so durften die Bordelais auch zum hochbrisanten Spiel nach Metz reisen, auf das wir später noch zu sprechen kommen.
Dem Spiel jedenfalls tat ein richtiges Derby mit Gästefans gut und als ob dies ein gutes Omen wäre, konnte Bordeaux das Spiel durch einen Treffer von Diego Rolan mit 1:0 gewinnen.

Mit 6 Punkten aus 3 Spielen reiste man so entspannt nach Lyon, wo man ein erstes Ausrufezeichen setzen und 3:1 gewinnen konnte. Nachdem man früh 0:1 in Rückstand lag, konnte man das Spiel noch drehen und spätestens nach dem 2:1 von Sertic ging der Support leicht über die Lippen, hatten doch nur die künsten Optimisten mit einem Punktgewinn beim heimstarken Olympique Lyon gerechnet.
Die nächsten 2 Heimspiele sind schnell erzählt. Gegen Angers und Caen gab es leider nur einen Punkt und kein Tor der Heimmannschaft zu sehen, weswegen man es verpasste, sich in den Top 3 festzusetzen. Weiterlesen

Ultrà in Concert

Ultrà in Concert„Cool and deadly, rough and badly, this band is gonna rock you up madly“

Early Reggae und Ska, ein wenig Funk und Soul. Tanzende Ultras, Schweiß, der von der Decke tropft und dazu ein kühles Bier, das die Kehle trocknet.

Ja Freunde, die meisten haben es schon mitbekommen, es ist wieder soweit! Wir freuen uns, Euch die nächste Runde „Ultrà in Concert“ präsentieren zu dürfen. Wichtigste Infos:
Weiterlesen

ProFans Kartenpreis Frankfurt

Am Samstag steht das Auswärtsspiel unseres FC Bayern im Frankfurter Waldstadion auf dem Terminplan.

Bei den Stehplatzpreisen gibt es erfreulicherweise auch in dieser Saison keine Preisveränderung. Wie bereits seit der Saison 2013/2014 kostet die Karte auch diese Saison weiterhin 15,00 Euro. Ein Topspielzuschlag wird in Frankfurt damit seit nunmehr vier Jahren nicht mehr erhoben. Die Stehplatzkarten befinden sich damit auch dieses Jahr auf dem Preisniveau der Saison 2010/2011.

Bei den Sitzplatzpreisen ist dagegen wie bereits in der letzten Saison auch in der aktuellen Saison eine Preiserhöhung festzustellen. Nachdem es bereits letzte Saison eine Erhöhung der Kartenpreise von 36,00 Euro auf 39,00 Euro gab, verteuert sich der Sitzplatz diese Saison nochmals um einen Euro auf nun 40,00 Euro und dies, obwohl der Kartenpreis (ohne Zuschläge) sogar gesenkt wurde.

Betrug der (Basis)Kartenpreis in Frankfurt ohne Zuschläge bislang 25,00 Euro verringert sich dieser nun auf 23,00 Euro. Dies geschieht durch die Einteilung der Partien in nunmehr fünf statt wie zuvor vier Kategorien, was einer weiteren Zerstückelung und der Erhebung von noch höheren Zuschlägen gleich kommt.

Neu hinzu kommt hier „die Kategorie E“, in der die Karte wie bereits erwähnt nun 23,00 Euro kostet. Damit beträgt der Topspielzuschlag unter anderem gegen unseren FC Bayern nicht mehr wie im letzten Jahr 14,00 Euro sondern nun sogar 17,00 Euro. Je nach Gegner erhebt die SGE nun einen Zuschlag von 2,00 Euro bis hin zu 17,00 Euro.

WIRD BEI DER NÄCHSTEN ROTEN KARTE AUCH DIE GANZE MANNSCHAFT GESPERRT?

1665 Minuten Schweigen – Für den Erhalt der Fankultur

Nach Vorkommnissen bei dem Pokalspiel von Eintracht Frankfurt in Magdeburg wird der zentrale Block der Nordwestkurve Frankfurt bei unserem Gastspiel aufgrund einer DFB-Strafe gesperrt sein. Es wird heute voraussichtlich keinen alternativen Block geben, aus dem die Fans der Eintracht ihre Mannschaft anfeuern können.

Über die Vorkommnisse in Magdeburg kann man sicherlich diskutieren, die vollkommene Unverhältnismäßigkeit und Unrechtmäßigkeit dieser Kollektivstrafen steht aber außer Frage. Es ist absurd, tausende Fans aufgrund der Handlungen von ein paar Personen auszuschließen und es ist genauso absurd, zu glauben, dass sich dadurch irgendwas verbessert. Der Fanclubverband von Eintracht Frankfurt, der sich zu den Vorfällen in Magdeburg kritisch geäußert und eine Aufarbeitung in der Fanszene angekündigt hat, sieht die Chancen eben dafür nach dem Sportgerichtsurteil sogar zunichte gemacht.
Doch das ist schließlich auch nicht die Intention hinter dem Urteil, das ob aus Hilflosigkeit oder Kalkül heraus, einzig und alleine ein Frontalangriff auf die Fankultur an sich ist und (wiedereinmal) offenbart, wie problematisch die Sportgerichtsbarkeit des DFB als Paralleljustiz ohne Kontrolle ist.

Wir stellen uns klar gegen den Ausschluss der Frankfurter Fans. Wir finden es nicht hinnehmbar, wenn Fans die Möglichkeit genommen wird, ihre Mannschaft in der Fankurve anzufeuern. Wir wollen und werden nicht an einem Spiel wie gewohnt teilnehmen, bei dem die Fans gegenüber aufgrund einer solchen sinnlosen und unverhältnismäßigen Strafe nicht im Stadion sein können.

Wir haben lange und intensiv überlegt, welches Verhalten die angemessene Reaktion auf diese perverse Situation ist, und – soweit das im zeitlichen Rahmen möglich war – auch das Gespräch mit anderen Gruppen, Fanclubs und Faninitiativen gesucht. Von vielen verschiedenen Vorstellungen sind wir am Ende zu dem Kompromiss gekommen, die ersten 65 Minuten des Spiels zu schweigen. Einerseits, um nicht dem bösen Spiel die Kulisse zu bieten und aus Respekt vor den vielen ausgesperrten Frankfurter Fans, andererseits auch, weil es diesmal die Frankfurter trifft, wir aber alle – als Fans in unserer Gesamtheit – gemeint sind. Und es ist ja auch nicht so, dass wir Bayernfans noch nie von Zuschauerausschlüssen betroffen gewesen wären. Es ist nicht lange her, da standen wir als Gästefans bei einem Geisterspiel in Moskau vor dem Stadion. Gegen Manchester wurde nach einem homophoben Spruchband von zwei, drei Personen ein Block gesperrt.
Es ist noch nicht lange her, da haben alle Fans in Deutschland zusammen mit 12 Minuten Schweigen für die Fankultur deutlich gemacht, wie wichtig die Fans für den Fußball sind.

Die letzten 25 Minuten wollen wir dann zeigen, was Fankultur für uns heißt. Lasst uns beweisen, wofür wir einstehen und was auf dem Spiel steht und einen guten Auftritt hinlegen. Umso stärker wir Eindruck hinterlassen, umso größer ist der Kontrast und die Wirkung danach.

Wir möchten Euch bitten, Euch unserer Vorgehensweise anzuschließen. Es geht um so viel.

FUSSBALL LEBT DURCH SEINE FANS
GEGEN KOLLEKTIVSTRAFEN

Die Gruppen aus der Südkurve

FC Bayern – FC Ingolstadt 3:1

Solange man auf Arbeit hockt, ballert die Sonne runter und prompt zum Wochenende setzt dann der Regen ein. Pünktlich zum Feierabendbier am Freitag fing es zu pissen an und hörte dann erstmal auch nicht mehr auf. Dementsprechend wurde Gemütlichkeit am Streetworkbus wieder groß geschrieben und ein jeder versuchte sich unter die vorhandenen Pavillons zu quetschen oder zog gleich unter die Brücke um.
Anscheinend schlug das Wetter so manchem auch wirklich aufs Gemüt, denn während bei den sonnigen Spielen der Vorwochen die Stimmung richtig stark war und der Tifo ends gebockt hat, schlich sich gegen die Ingolstädter herbstliche Lethargie ein. Paar coole Passagen waren schon wieder dabei. „Peru“ war nicht schlecht und auch das „Ich geb‘ mein Herz für Dich“ am Ende hatte nochmal etwas Dampf, alles in allem war es aber eher Dienst nach Vorschrift und damit maximal ausreichend. Den Wiesnsuff können wir ja noch nicht verantwortlich machen, der kommt dann erst ins Spiel, wenn es gegen Berlin und Köln nicht besser wird. Erspart es uns bitte, schlecht über die große Sauferei reden zu müssen. Uns schmeckt’s ja auch.
Das sieht man ja schon darin, dass es am Samstag auch uns allen ein bisschen ging wie in der Zeile eines Billy Joel Songs: „And we’re all in the mood for a melody“, allerdings fehlt dabei jeder traurige Unterton, als es zum Spielende hieß „I will wieder hoam“. Vor zehn Jahren auch noch undenkbar, dass wir das mal anstimmen, aber auch wir sehen heute manches entspannter als früher. Weiterlesen