FC Bayern – TSG Hoppenheim 1:1

MM96Hey, ihr Sultane des Swings. So hätten wir heute ganz gerne gegrüßt, denn mit diesem Hit der Dire Straits beglückte uns der Bayrische Rundfunk, als wir an der Autobahnausfahrt Fröttmaning den Blinker rechts setzten.
Aber ganz so geil war das heute alles nicht, weshalb wir uns alle diesen schwunghaften Status gar nicht verdient haben.

Dabei gab es heute sogar etwas zu feiern. Dem aufmerksamen Beobachter dürfte es nicht entgangen sein, dass sich zwei alte Bekannte ins Zaunfahnenbild der Südkurve gemogelt haben. Zum 20jährigen Jubiläum der Munichmaniacs schmückte neben der großen MM-Fahne auch das kleine „Gegen den Modernen Fußball“-Stöffchen den Zaun vor unserem Habitat. Selbst auch das Fangnetz blieb nicht von Verzierungen durch die Maniacs verschont, hing dort drin schließlich der Landauer von der ersten bis zur letzten Minute und zeigte, dass er die Grundmoves aus seinen alten Vorsängertagen noch aus dem Effeff beherrscht. Dazu gab es ein kleines Doppelhalterintro und im Verlauf der 90 Minuten auch ein paar historische Doppelstocktransparente aus älteren Tagen zu bestaunen. Weiterlesen

FC Bayern – TSG Hoppenheim 2:0

Raus aus der U-Bahn, ran an den neuen Streetworkbus und damit auch rein in den Regen. Mal mehr, mal weniger aber heute war das Tröpfeln von oben ein steter Begleiter. Das passende Thema eines Tages, der mit Highlights nicht gerade überladen war.

Das fängt beim Gegner an, der vor ein paar Jahren noch Ziel des Zorns aller Bundesligakurven war. Mittlerweile haben sie einfach die Rolle einer weiteren grauen Maus angenommen, deren Anhänger sich schon nicht mal mehr nach München bequemen, weil es hier für Gästefans mit Verlaub oft nervig und scheiße ist. War wohl zu Regionalligazeiten als 17 Leute im Auswärtsblock standen auch schon. Aber nach diesen Maßstäben müsste man ohnehin viele Bundesligastädte meiden. Die Entscheidung der Hoppenheimer soll jedoch nicht unsere Sorge sein. Mit etwas Glück sind wir die TSG ja im nächsten Jahr los. Weiterlesen

ProFans Kartenpreis Mainz

Das Auswärtsspiel in Mainz steht an: zu Zeiten, als diese Begegnung noch im Stadion am Bruchweg stattfand, gab es preistechnisch ebenso wie in den ersten Jahren im neuem Stadion am Europakreisel wenig zu beanstanden. Seit der Saison 2013/2014 hat sich das Bild allerdings gewandelt.
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TSG Hoppenheim – FC Bayern 1:2

Im achten Jahr der Bundesligazugehörigkeit der Hoppenheimer wurde wahrscheinlich schon ziemlich alles in einem Spielbericht verarbeitet, was man in einem Spielbericht verarbeiten kann. Eine Existenzberechtigung hat dieser Verein in der obersten deutschen Spielklasse sicher immer noch nicht, aber natürlich setzt ein Gewöhnungseffekt ein (Ingolstadt lässt grüßen) und von unten droht dem geneigten Bundesligafan in Form des Marketinginstruments aus Leipzig ja ein Ungemach von noch größerer Qualität. Weiterlesen

ProFans Kartenpreis Hoppenheim

Die neue Saison beschert uns bereits mit dem ersten Auswärtsspiel die Reise zum ungeliebten Retortenclub nach Sinsheim.

Im Gegensatz zur letzten Saison kostet der Stehplatz mit 18,00 Euro nun einen Euro mehr als in der vergangenen Saison. Dies beruht auf einer Erhöhung des Topspielzuschlags. Statt wie zuvor 5,00 Euro werden nun 6,00 Euro an Zuschlägen auf die Stehplatzkarte erhoben. Der eigentliche Stehplatzpreis beträgt 12,00 Euro. Gegen Schalke, Stuttgart und nun auch Gladbach verteuert sich die Karte um 5,00 Euro auf 17,00 Euro. In den Partien gegen uns und Borussia Dortmund wird seit dieser Saison der erwähnte Zuschlag in Höhe von 6,00 Euro erhoben.
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Hoppenheim – FC Bayern 0:2

Ich mag jetzt nicht extra nachzählen, wie oft wir mit dem FC Bayern zum Gastspiel an der Autobahnausfahrt in Sinsheim gastiert haben, kann aber zumindest anmerken, dass es mit der Zeit nicht besser wird und es immer noch eine der unattraktivsten Destinationen im großen Bundesligazirkus ist. Vermutlich dürfen sich die Hoppenheimer nächstes Jahr dann mit Ingolstadt um die Krone in der Kategorie „Sinnlosestes Auswärtsspiel“ streiten.
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ProFans Kartenpreis Hoppenheim

Leider hält sich Dietmar Hopps Spielzeug weiterhin in der Bundesliga und so steht auch in der aktuellen Saison wiederum das Auswärtsspiel in Sinsheim auf dem Terminkalender.

Während es auf den Stehplätzen zu keiner Preiserhöhung kam, hat sich auf den Sitzplätzen mächtig etwas geändert, dazu aber gleich mehr. Weiterlesen

FC Bayern – Hoppenheim 4:0

Ohne jetzt in den letzten „Gegen den Strom“-Ausgaben zu blättern vermuten wir mal, dass man anhand unserer Spielberichte zu den Begegnungen gegen Hoppenheim nachvollziehen kann, wie das Dorf langsam aber sicher in der Bundesliga ankam. Am Anfang noch voller Elan gegen Hopp, wurde die TSG irgendwann zur Normalität und ist mittlerweile nicht mehr viel mehr als eine weitere graue Maus in der schon nicht mehr so schillernden Bundesliga. In Zeiten des Marketingsprodukts aus Leipzig, wo sich ein Getränkehersteller zu Werbezwecken (wohl bald) eine Amateurmannschaft in die Bundesliga führt, scheinen die dietmarschen Kraichgauer nur ein geringes Übel. Aber Mannschaften wie Hoppenheim, Ingolstadt und Heidenheim sorgen ebenso dafür, dass Traditionsvereine mit eigener Identität und sozialer Bedeutung für ihre über Jahrzehnte gewachsene Fanlandschaft in der Versenkung verschwinden. Und einen adäquaten Ersatz für ein soziales Miteinander bieten sie eben nicht. Ein Blick in den Gästeblock offenbarte heute, dass die Hoppenheimer bald wieder bei der niedrigen zweistelligen Zahl an Auswärtsfans sind, mit der sie 2007/2008 bei den Bayern Amateuren gastierten. Um uns das während des Red Bull Hypes mal wieder in Erinnerung zu rufen, zeigten wir in der zweiten Hälfte ein entsprechendes Spruchband: Red Bull ist eine neue Qualität – Aber auch Hoppenheim, Ingolstadt und Co. braucht kein Mensch.
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FC Bayern – TSG Hoppenheim 3:3

Heute beginnen wir unseren Spielbericht mal schon mit dem Tag vor der eigentlichen Begegnung. Im Sperrbezirk bezirzte nämlich am Abend ein ganz besonderer Gast ein außerordentlich begeistertes Publikum. Erstmals in unserer Gruppengeschichte hatten wir einen Präsidenten des FC Bayern zu Gast. Willi O. Hoffmann stand dem großen FC Bayern von 1979 bis 1985 vor und konnte in seiner Amtszeit mehrere Deutsche Meisterschaften und zwei Pokaltriumphe feiern. Den Sprung auf Europas Thron verhinderten damals eine Mannschaft aus Birmingham und ein unfähiger Schiedsrichter aus Frankreich. Auf jeden Fall unterhielt Willi den ganzen Laden mit lustigen Anekdoten aus Zeiten als er und seine Studentenfreunde noch den Ordnungsdienst Mayr austricksten, um sich mit ihren reduzierten Karten auf die Stehhalle im Grünwalder Stadion zu schmuggeln. Auch von feucht-fröhlichen Touren auf andere Kontinente und so manch verrückter Europapokalfahrt wusste er zu berichten. Aber auch ein paar ernste Worte hatte er ans Publikum zu richten. Zum einen erinnerte er nochmal daran, wie sehr der FC Bayern unter den Nationalsozialisten gelitten hat und betonte dementsprechend nochmal, dass für fremdenfeindliches Gedankengut bei uns kein Platz sein sollte. Zum anderen appellierte er an alle Anwesenden, sich aktiv ins Vereinsleben einzubringen und zu versuchen, den eigenen Einfluss als Mitglied beim FC Bayern geltend zu machen. Weiterlesen