ProFans Ticketpreis Köln und London

Am Samstag steht die Begegnung gegen den FC im Müngersdorfer Stadion auf dem Spielplan.

Letzte Saison kostete der Stehplatz, wie bereits in den Saisons 2009/2010 bis 2011/2012, bevor sich der FC für ein kurzzeitiges Intermezzo in Liga 2 verabschieden musste, 16,00 Euro. Preislich hat sich hier zur aktuellen Saison nichts verändert. Der Stehplatz kostet auch in dieser Saison 16,00 Euro.Auf den Stehplätzen wird dabei von Seiten des FC auch in der Saison 2016/2017 weiterhin vorbildlicherweise auf jegliche Topspielzuschläge verzichtet.

Auch auf den Sitzplätzen im Gästeblock gab es preislich, im Gegensatz zur letzten Saison, keine Veränderung. Die Karte kostet hier wie bereits in der Saison 2015/2016 weiterhin 37,00 Euro. Der Sitzplatzpreis setzt sich dabei auch diesmal aus dem Kartenpreis in Höhe von 31,00 Euro und einen 6,00 Euro teuren Topspielzuschlag zusammen. Der Topspielzuschlag bleibt uns folglich auch in dieser Saison leider erhalten. 2014/2015 kostete der Gästesitzplatz 34,00 Euro. Der Anteil des Topspielzuschlages betrug 5,00 Euro. Weiterlesen

FC Bayern – Arsenal FC 5:1

Ist das hier jetzt schon die Stelle, an der man einen beliebigen „Hard Brexit“-Witz einfügt, oder muss man sich dafür noch bis zum Rückspiel gedulden?

Nach spielerisch mageren Wochen bescherten uns die Fußballer in den rot-weißen Trikots mal wieder eine europäische Sternstunde. Hätte man nach dem unberechtigten Elfmeter und Ausgleichstreffer für Arsenal auch noch damit rechnen können, dass das Spiel nach starker Anfangsphase von uns nochmal kippt, zerlegten wir die Gunners in der zweiten Halbzeit durch 3 Tore innerhalb von 10 Minuten. Auch wenn die Kanoniere heute sicherlich nicht nur wegen unserer eigenen Leistung kein Gegner auf Augenhöhe waren, war das doch durchaus mal wieder ein Ausrufezeichen, das da gesendet wurde. Zumindest zeigt es deutlich, dass man das Potential der Mannschaft nicht an den letzten Ligaspielen messen darf und Ancelotti eben nicht Woche für Woche Perfektion verlangt, sondern zufrieden ist, wenn im Schnitt genügend Punkte für die Meisterschaft eingefahren und die Feuerwerke bei den wichtigen Spielen abgebrannt werden. Weiterlesen

FC Bayern – Atlético Madrid 1:0

„Seltsam, im Nebel zu wandern“ dichtete Hermann Hesse vor ein bisschen mehr als hundert Jahren und wer heute die Esplanade hinauf wanderte, konnte sich auch ein bisschen seltsam fühlen, denn dort, wo normalerweise eine Arena in leuchtenden roten Farben für ein bevorstehendes Fußballspiel wirbt, war heute gar nichts zu sehen. Richtig ungemütlich war’s und der Nebel vermittelte ein bisschen den Eindruck als würden hier keine Fans zum Spiel pilgern, sondern die letzten Überlebenden durch eine postapokalyptische Eiswüste schleichen.

Irgendwie wusste man ja eh schon nicht so richtig etwas mit dem Spiel heute anzufangen. Eigentlich hätte es ja das Topspiel, die entscheidende Begegnung in Gruppe D sein sollen. Jetzt ging es nur noch um die goldene Ananas, was sich auch auf den Publikumsrängen bemerkbar machte. Da sind heute auch sicher ein paar teurere Tickets verfallen und auch auf den Stehtraversen war die Präsenz eher bescheiden. Weiterlesen

FK Rostov – FC Bayern 3:2

RostowPuuh, also Rostow war jetzt sicher für die wenigsten ein Wunschlos. Aber es hilft ja alles nix und so bekam der russische Konsularmokel mal wieder Deutschlands schönste Passfotos vorgelegt und durfte ein neues Visum einkleben. Der Karl und der Hias von der Bundespolizei erstarrten dann beinahe zu Salzsäulen, als in der Spielwoche selbst zu den unchristlichsten Zeiten der Massenexodus der Sport-Gewalttäter einsetzte. Aber ist nicht unser Fehler, dass die Kollegen so fleißig jede Kleinigkeit in die Datenbank einpflegen, ganz unabhängig davon, ob es zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommt oder nicht.

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PSV Eindhoven – FC Bayern 1:2

Bayern in den Niederlanden, da laufen den Freunden des grünen Wunderkrauts die Augen direkt rot an. Gleichzeitig weiß der informierte Kenner aber auch, dass Eintrittskarten eine heiß begehrte Mangelware sind und der Spieltag auch abseits des grünen Rasens und der Tribüne interessant werden könnte. So ähnlich kam es dann auch.

Wer wollte, kiffte sich ordentlich die Birne voll, stillte den Munchies mit allerhand frittierten Köstlichkeiten und irgendwann rappelte es mal kurz mit ein paar wenigen Eindhovener Casuals, die plötzlich meinten, auf dicke Hose machen zu müssen. So weit, so gut, könnte man sagen. Nichts besonders erwähnenswertes passiert.

Etwas weniger dümmlich hätte man dann aber die Bullen in den Niederlanden erwartet. Den drei Einheiten vor Ort war aber zum einen jede Form der Schwarmintelligenz abhanden gekommen – da wusste die eine Einheit nicht, was die andere tut – und zum anderen ist man in den Niederlanden halt auch einfach keine Gästefans mehr gewohnt, die nicht mit Bussen oder gar dem Zug direkt vor dem Gästeblock im Käfig rausgeschmissen werden. Also erstmal Knüppel aus dem Sack und die Leute die Straße entlang treiben, wo es dann alleine aufgrund der Bewegung einer großen Menge von Menschen und dem damit einhergehenden Tohuwabohu vor jeder Kneipe Rempeleien und Grund zum Streit gab. Die Bullen wurden also selbst zum Auslöser für noch mehr fliegende Stühle und Fäuste. Wohin man die Leute treiben wollte, war den Bullen aber wohl selbst nicht ganz klar, Hauptsache erstmal draufhauen. Vielleicht wurde ihnen ihr undurchdachtes Vorgehen ja irgendwann selbst bewusst, weshalb sich dann doch wieder alles beruhigte und es zum Stadion ging.
Dabei setzte die Polizei weiterhin auf Eskalation, kesselte den Haufen eng, machte sinnlose Pausen und verengte und verlangsamte vor allem kurz vorm Stadion nochmal alles dermaßen, dass es nur der Besonnenheit auf Fanseite zu verdanken war, dass nicht nochmal Fäuste und Schlagstöcke zum Einsatz kamen.
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FC Bayern – PSV Eindhoven 4:1

Bayern gegen Eindhoven, als dieses Duell letztes Mal aus dem Lostopf gezogen wurde, machten sich viele Leute noch ernsthaft Sorgen darüber, dass mit dem Jahreswechsel von 1999 auf 2000 alle Computer ihren Geist aufgeben oder wahlweise gespenstische Sachen machen würden. Heute ist zwar das Internet laut Frau Merkel noch weitgehend Neuland für die Bundesbürger, aber immerhin fürchten wir uns nicht mehr, dass uns an Silvester neben Böllern und Raketen auch noch unsere geliebten Rechenmaschinen um die Ohren fliegen. Ebenso wenig versetzt die Präsenz einer holländischen Fußballszene die Medien in Angst und Schrecken. So war man schon fast ein wenig überrascht, dass es im Vorfeld kaum Panikmache in Richtung „deutsch-holländischer Fußballkrieg“ gab. Kann sich keiner mehr an den letzten Auftritt von Ajax bei uns erinnern, als die mal kurzerhand in Richtung Südkurve unterwegs waren. Die Zeit wird einfach immer schnelllebiger, kaum wird mal zehn Jahre keiner aufrandaliert, gerät vieles in Vergessenheit.

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Atlético Madrid – FC Bayern 1:0

Boah, Topf 2 war ja jetzt ohnehin nicht mit Highlight-Destinationen gefüllt, aber nachdem man erst im Halbfinale bei Atlético gastiert hatte, hatte man natürlich gehofft, nicht sofort wieder in die spanische Landeshauptstadt zu müssen.
Aber Europapokalauslosung ist bekanntlich kein Wunschkonzert und so machte man es mal wieder wie die vielen Europäer in Imca Marinas Welthit „Viva Espana“, fuhr nach Spanien, ließ aber die Regenjacken zu Hause.
Wetter war dann auch tatsächlich ziemlich geil, so dass man wunderbar bei ein paar Tinto Verano in der Nähe des Treffpunktes relaxen und die Ankunft der Busbesatzung abwarten konnte, die sich auf der Hinfahrt wohl auch so richtig hart gegönnt hatte. Weiterlesen

FC Bayern – FK Rostow 5:0

Stell Dir vor, es ist Europapokal und keiner geht hin. So gesehen am letzten Dienstag, als der FC Bayern zwar ausverkauft vermeldete, aber die Zahl der neudeutsch „No-Shows“ genannten Daheimbleiber in die Tausende ging und vor dem Stadion Massen an Tickets verfügbar waren. Vermutlich eine Situation, mit der wir uns in Zukunft häufiger konfrontiert sehen werden, wenn die UEFA die neuen Regularien zur Verteilung der Fernsehgelder umsetzt. Dies lässt den oft bemühten Satz von den Reichen, die noch reicher werden, nämlich noch wahrer werden als er ohnehin schon ist. Damit werden Begegnungen zwischen Favoriten und Außenseiter noch fader werden, als sie ohnehin schon sind. Die Schere ist in den letzten paar Jahren nochmal deutlich auseinander gegangen. Wir klatschen Rostow mit 5:0 weg, Barca fegt Celtic, immerhin auch eine europäische Fußballlegende, mit 7:0 vom Platz. Klar gab es auch früher mal Kantersiege, aber mittlerweile ist selbst der Cup der Landesmeister, Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten eine Zweiklassengesellschaft, in der die Großen in der Gruppenphase doch eigentlich null Komma gar nix zu befürchten haben. Wirklich herausfordernd wird es frühestens im Achtelfinale, je nach Auslosung auch erst in der Runde der letzten vier.
Und wer glaubt, dass das Ganze attraktiver wird, nur weil die großen Ligen mehr sichere Startplätze bekommen, wird vermutlich auch eher auf dem Holzweg sein. Nicht nur, dass es für den ambitionierten Fan dann noch weniger spannende, nicht-alltägliche Reiseziele für Auswärtsspiele gibt, wir spielen dann halt auch zu Hause jedes Jahr gegen die gleichen Mannschaften. Und mit einem Gruppenspiel gegen Arsenal lockst Du bei uns doch heute schon keinen Hund mehr hinter’m Ofen vor. Die Top 4 der nationalen Ligen werden bis auf wenige Ausnahmen (letzte Saison z.B. Leicester) auch immer die gleichen Teams bleiben, denn die Gelder aus dem Europapokal sichern in der Liga ja auch gegen aufstrebende Teams ab.

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FC Bayern – Atlético Madrid 2:1

Kämpft wie KatscheManchmal geht es auch ohne große Worte, wenn man einen großen Fußballabend beschreiben will. Herrliche Fußballschlacht, aber der falsche Sieger, der ganz ganz falsche.

Eingeleitet von einer feinen Wechselchoreographie in der Südkurve (Danke an die Bastler und Helfer) ging der Abend erst verhalten los, um dann umso mehr Fahrt aufzunehmen. Große Dramatik, zwei verschossene Elfmeter. Ein FC Bayern, der die Defensivstrategen von Atlético immer wieder in höchste Bedrängnis brachte, dem am Ende aber einfach ein wenig das gewisse Quäntchen fehlte.

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