ProFans Kartenpreis Hoppenheim

Die neue Saison beschert uns bereits mit dem ersten Auswärtsspiel die Reise zum ungeliebten Retortenclub nach Sinsheim.

Im Gegensatz zur letzten Saison kostet der Stehplatz mit 18,00 Euro nun einen Euro mehr als in der vergangenen Saison. Dies beruht auf einer Erhöhung des Topspielzuschlags. Statt wie zuvor 5,00 Euro werden nun 6,00 Euro an Zuschlägen auf die Stehplatzkarte erhoben. Der eigentliche Stehplatzpreis beträgt 12,00 Euro. Gegen Schalke, Stuttgart und nun auch Gladbach verteuert sich die Karte um 5,00 Euro auf 17,00 Euro. In den Partien gegen uns und Borussia Dortmund wird seit dieser Saison der erwähnte Zuschlag in Höhe von 6,00 Euro erhoben.

Auch die Sitzplätze im Gästeblock haben sich nochmals stark verteuert. Der Normalpreis der Gästesitzplätze liegt weiterhin wie in den vergangenen Jahren bei 26,00 Euro. Allerdings gilt dieser Preis nach wie vor nicht bei allen Partien. Gästefans aus Gelsenkirchen, Stuttgart und wie bei den Stehplätzen neu hinzugekommen aus Gladbach müssen mit 35,00 Euro wie bereits in den letzten Jahren einen Zuschlag in Höhe von 9,00 Euro bezahlen. Dieser an sich schon happige 35 prozentige Aufschlag galt bis zur Saison 2014/2015 auch für die Fans aus München und Dortmund. Letzte Saison kam Hoppenheim schließlich auf die Idee, zusätzlich die Topspielkategorie A für die beiden Spiele gegen Bayern und Dortmund einzuführen, um noch etwas mehr Geld aus den Fans rauszupressen. Infolgedessen wurde der Sitzplatzpreis im Gästeblock bei diesen Begegnungen auf 50.00 Euro erhöht. Damit wurde beinahe die magische Zahl eines 100 prozentigen Zuschlages geknackt. Mit diesem „beinahe“ wollte sich Hoppenheim allerdings scheinbar nicht zufrieden geben. Folglich wurden die Gästesitzplatzkarten diese Saison nochmals um 5,00 Euro erhöht. Wir Bayernfans und die Anhänger von Borussia Dortmund zahlen mit 55,00 Euro nun mehr als den doppelten Normalpreis.

Bereits letzte Saison war das Fazit, dass bei einigen Vereinen eine Art Umdenken im Bereich der Zuschläge eingesetzt hat und Hoppenheim stattdessen exakt in die andere Richtung steuert.
Diesen eingeschlagenen Weg hin zu immer exorbitanteren Zuschlägen in Schwindel erregenden Höhen geht Hoppenheim auch in der neuen Saison konsequent weiter.

Die Fanszene aus Dortmund prangert ebenfalls diese Preistreiberei an und hat für sich selbst den Weg des Boykotts ihres Spiels in Sinsheim gewählt.

Nachlesen könnt ihr dies unter:
www.kein-zwanni.de