Erklärung zum kommenden Protest-Spieltag gegen Augsburg

Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.

So schlossen wir vor rund einem Monat unsere Erklärung zu dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden. Wir führten dabei aus, dass der Beitritt der Fanseite zu einem wie auch immer gearteten ,,runden Tisch‘‘ keine Verbesserung für jene Fanseite mit sich gebracht hat und wohl auch nicht bringen wird. Viel mehr handelte es sich bei den Gesprächen um eine für die Verbände gesichtswahrende Vorgabe von Dialogbereitschaft, ohne dabei jedoch gewillt zu sein, tatsächliche Verbesserungen im Sinne der Fußballfans durchzusetzen. Auch die geleakten E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsident Rainer Koch haben uns gezeigt, dass der Abbruch der Gespräche ein richtiger Schritt war.

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Die Clubfarben sind ROT und WEISS

Clubfarben_Rot_WeissDas steht gleich zu Beginn der Vereinssatzung des FC Bayern München e.V. unter §1 geschrieben. Die Clubfarben und damit auch die farbliche Gestaltung der Spielkleidung stellen im Fußballsport einen unverkennbaren Wiedererkennungswert dar und sind somit Ausdruck einer Vereinsidentität. Folgerichtig standen von Beginn der Bundesliga-Zeit bis Anfang der 90er nicht nur die rot-weißen Trikots charakteristisch für den FC Bayern, sondern auch der Begriff „Rothosen“ war unzweifelhaft mit unserem Verein verbunden.

Legendär ist die Forderung von Sammy Kuffour 2000 bei der Meisterfeier auf dem Rathausbalkon: „Wir wollen rot-weiße Trikots!“. Die jüngsten Vereinserfolge, die magischen Nächte von Milano 2001 und Wembley 2013, wurden in roter Spielkleidung bejubelt.

Wir wollen unsere Mannschaft in ROT und WEISS spielen sehen. Die Clubfarben sind ROT und WEISS.

Schaut auf unsere Facebookseite, verbreitet unsere Aktion bei Euren Freunden, werdet mit Eurem Fanclub Unterstützer, in dem Ihr Euch bei ClubfarbenRotWeiss@gmail.com meldet.

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Räume der Schickeria – Meglinger Straße 11

Seit dem Umzug in den Sperrbezirk 2010 haben wir einen aus der Fanszene organisierten Freiraum für unsere Kurve, in dem Veranstaltungen, Diskussionen, Vorträge, Treffen und Feiern stattfinden, Choreographien und Material vorbereitet werden oder wir einfach nur zusammen Zeit verbringen. Ein Ort, an dem sich Bayernfans treffen und vernetzen können. Mit dem Umzug in die größeren Räumlichkeiten in der Meglinger Straße 11 haben wir einen weiteren Schritt getan, der uns alle weiter voran bringt.
Schaut mal vorbei, Ihr seid herzlich eingeladen…

Ihr findet unsere Räume in der Meglinger Str. 11 in München-Sendling. Geöffnet ist immer nach Samstags-15:30-Heimspielen ab 20:00 Uhr. Informationen zu Veranstaltungen und weiteren Öffnungszeiten findet Ihr im Südkurvenbladdl (www.suedkurvenbladdl.org).

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Servus Südkurve.

In dieser Ausgabe vom Südkurvenbladdl findet Ihr die Spieltaginfos zum Heimspiel gegen Hamburg, die Berichte vom Spiel gegen Arsenal und vom Spiel in Berlin, das Neueste von unseren Freunden und eine kurze Info zu unserem Auswärtsspiel bei RB am 33. Spieltag. Außerdem haben wir eine Stellungnahme von ProFans zu dem Urteil gegen Borussia Dortmund, einen Text über Theo, der in Paris Opfer rassistischer Polizeigewalt wurde und zwei Texte zur Aktion des C12 beim Hamburg-Heimspiel bezüglich Polizeidatenbanken.

JUSTICE POUR THEO

Anfang Februar wurden mehrere junge Männer in Aulnay-sous-Bois in der Pariser Banlieue wegen vermeintlichen Drogenhandels kontrolliert. Unter den Kontrollierten war auch Theo, der während der Kontrolle von den Polizisten schwer misshandelt wurde. So wurde ihm der polizeiliche Schlagstock rektal eingeführt und er wurde mit Schlägen sowie Pfefferspray misshandelt.
Der Fall führt aktuell zu vermehrten Solidaritätsbekundungen, wie bspw. von Franck Ribery. Es erscheint dabei aber wichtig, die politische Dimensionen von strukturellem Rassismus in Polizei und Gesellschaft nicht zu vernachlässigen und den Fall nicht als bedauerlichen Einzelfall zu begreifen und zu verurteilen. Weiterlesen